Trendbrief: Die Bullen bleiben am Drücker

Donnerstag, 11.04.19 17:00
Trendbrief: Die Bullen bleiben am Drücker
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(Trendbrief) - Die Kursentwicklung an den internationalen Aktienmärkten verlief in der zurückliegenden Handelswoche äußerst uneinheitlich. Unsere 14 Leitbarometer gaben im Durchschnitt 0,1% nach. Dabei lag die Schwankungsbreite zwischen minus 1,6% beim MDax und plus 0,9% beim Nikkei. Dennoch ist das Gesamtbild nach wie vor bullish. Denn:
 
Seit Monatsbeginn haben die Indizes im Mittel um 2,2% zugelegt, wobei lediglich der indische DBIX bislang leicht im Minus liegt. Dies ist umso erstaunlicher, als bereits die ersten drei Monate in diesem Jahr durchweg positiv verlaufen sind. Das bedeutet:
 
Die aktuelle Konsolidierung wurde nach den lang anhaltenden Kursanstiegen notwendig, um frische Kräfte für den nächsten Aufwärtsimpuls freizusetzen. Denn aus dem Blickwinkel der Markttechnik hat die Aufwärtsbewegung in den vergangenen Wochen deutlich an Breite gewonnen. So notieren derzeit lediglich der ATX und der Nikkei noch marginal unterhalb ihrer jeweiligen 200-Tage-Linie.
 
 
In den vergangenen sechs Handelstagen bewegten sich die US-Barometer innerhalb sehr enger Handelsspannen. Reaktionen auf makroökonomische oder politische Ereignisse sind derzeit Fehlanzeige. Sowohl nach oben als auch nach unten scheint der Markt derzeit wenig Spielraum zu besitzen. Dennoch könnten in den nächsten Wochen Angriffe auf die jeweiligen Allzeithochs erfolgen, zumal aus der Sicht der Markttechnik weitere Kursanstiege begünstigt werden. Wir halten an der Long-Position auf den Dow Jones daher unverändert fest.
 
Die Stimmung an den Börsen ist zwar weiterhin positiv. Allerdings sind die Märkte seit Montag dieser Woche in den Konsolidierungsmodus übergegangen. Aufgrund der vorausgegangenen kräftigen Kursanstiege ist das eine völlig normale Reaktion. Dennoch sollten die führenden Barometer ihre langfristigen Durchschnittskurse verteidigen. Denn die Abstände zu den jeweiligen 200-Tage-Linien sind mit 2% bis 5% noch relativ gering, sodass hier jederzeit Trendwechsel nach unten erfolgen könnten. Wir fokussieren uns daher heute auf das Risiko-Management und passen die Stops bei unseren Long-Engagements, die teilweise im oberen zweistelligen Prozentbereich vorne liegen, auf die neuen Gegebenheiten an.

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Quelle: Trendbrief


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