Trendbrief: Handelsstreit und Notenbank sorgen für hohe Volatilität

Donnerstag, 06.06.19 16:00
Trendbrief: Handelsstreit und Notenbank sorgen für hohe Volatilität
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(Trendbrief) - Die führenden globalen Aktienbarometer beendeten den Mai am vergangenen Freitag mit kräftigen Kursverlusten. Im Durchschnitt verloren unsere 14 Hauptbarometer im Wonnemonat 5,7% an Wert. Das war gleichzeitig der erste Verlustmonat in diesem Jahr. Zudem wurden dadurch die kompletten Gewinn vom April wieder aufgezehrt. Die größten Verlierer waren der Hang Seng und der ATX mit jeweils mehr als 9% Verlust, gefolgt vom Nasdaq 100, der ein Minus von 8,4% verzeichnete. Hauptursache für die deutliche Korrektur war der eskalierende Handelsstreit zwischen Amerika und China. Doch seit Montag ist ein neuer Akteur am Markt aufgetaucht: Die amerikanische Notenbank Fed. Konkret:
 
Vorerst ist das Abgleiten der Aktienmärkte in den Baisse-Modus auf breiter Front vom Tisch. Denn inzwischen notieren erneut zehn der 14 Indizes über dem GD200. Auch die Charttechnik hat sich wieder etwas aufgehellt, nachdem einige Barometer ihre seit Anfang Mai bestehenden Abwärtstrendgeraden gestern nach oben durchstoßen haben.
 
 
In Amerika setzten die führenden Indizes ihre am Dienstag durch neue Zinssenkungsfantasien initiierte Rallye auch gestern fort. Dabei konnten sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 die seit Anfang Mai gültigen Abwärtstrendgeraden nach oben durchbrechen. Dabei fiel auf, dass insbesondere die defensiven Sektoren auf den Einkaufslisten der Anleger standen, während z.B. der Halbleitersektor im Minus landete. Das zeigt, dass die Erholung noch auf wackeligen Beinen steht. Hierzu passt, dass die Werte für die Trend-Stärke noch nahe der 1%-Grenze liegen, sodass sich ein Abwärtstrendwechsel jederzeit vollziehen kann. Wir bleiben daher unserer defensiv ausgerichteten Handelsstaregie weiterhin treu!
 
Aktuell scheinen die Aussichten auf niedrigere Zinsen die wirtschaftlichen Nachteile aufgrund des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits zu überwiegen. Sollte der Konflikt jedoch länger anhalten, dann dürfte auch der positive Zinseffekt ziemlich rasch verpuffen. Die Märkte bleiben daher fragil, sodass weiterhin mit einer hohen Volatilität gerechnet werden muss. Wir tragen diesem Umstand mit ersten kleineren Short-Engagements Rechnung. Daneben setzen wir verstärkt auf den Edelmetallsektor, der sich in einer technisch guten Verfassung befindet und von den weltweit weiter fallenden Zinsen profitieren dürfte.

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Quelle: Trendbrief


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