Turbo Short 84,631 open end auf Öl: Short-Szenario nimmt Konturen an! Optionsscheineanalyse

Donnerstag, 29.08.19 13:06
Turbo Short 84,631 open end auf Öl: Short-Szenario nimmt Konturen an! Optionsscheineanalyse
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl (ISIN XC0009677409 / WKN nicht bekannt) einen Turbo Short 84,631 open end (ISIN DE000DF1J3U9 / WKN DF1J3U) mit dem Basiswert Brent-Öl vor.

Die Notierungen bei Brent hätten sich zuletzt deutlicher unter Druck gezeigt. Für Abschläge habe der erneut aufgeflammte Handelskonflikt zwischen den USA und China gesorgt, der Befürchtungen über eine Abschwächung der globalen Ölnachfrage habe hochkochen lassen.

Nachdem die International Energy Agency (EIA) kürzlich ihre Prognose für die globale Ölnachfrage nach unten revidiert habe, ziehe nun auch die OPEC nach. So gehe das Ölkartell für die zweite Jahreshälfte von einer schwächeren Ölnachfrage aus und habe die Jahresprognose um 40.000 Barrel pro Tag auf 1,10 Millionen Barrel nach unten revidiert. Angesichts der konjunkturellen Unsicherheiten und des ungelösten Handelskonflikts zwischen China und den USA sehe das Ölkartell auch für 2020 keinerlei Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Ölnachfrage. Entsprechend rechne man hier nunmehr trotz eines insgesamt geringeren Ölangebots lediglich mit einem leichten Anstieg der globalen Ölnachfrage auf 1,14 Millionen Barrel im kommenden Jahr. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, behalte sich die OPEC eine weitere Anpassung ihrer Prognose für 2020 vor.

Angesichts der jüngsten Verschärfung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sahen wir Ende vergangener Woche neue Unsicherheiten an den Terminmärkten, so Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, weiter. Nachdem China seinerseits neue Zölle auf US-Importe im Gesamtvolumen von 75 Mrd. USD und eine Wiedereinführung der Importzölle auf US-Autos in Höhe von 25% angekündigt habe, habe die Antwort aus Washington nicht lange auf sich warten lassen. US-Präsident Donald Trump habe US-Firmen dazu aufgefordert, China zu verlassen, und seinerseits die Importzölle um weitere 5% angehoben. Zwar würden sich beide Wirtschaftsmächte weiterhin um eine schnelle Einigung über einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss bemühen. Allerdings würden sich die Marktteilnehmer weiterhin skeptisch zeigen, ob ein neuer Anlauf nach den erst kürzlich gescheiterten Verhandlungen tatsächlich das gewünschte Ergebnis erziele.

Auch übergeordnet hat sich das Sentiment am Ölmarkt unserer Einschätzung nach weiter eingetrübt, so Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, weiter. Dafür spreche die Tatsache, dass positive Nachrichtenimpulse wie die von hochrangigen Vertretern des OPEC-Mitglieds Saudi-Arabien angedeuteten Stützungsmaßnahmen zuletzt mit Gewinnmitnahmen quittiert worden seien.

Nachdem die kurze Erholungsbewegung im Bereich oberhalb der 60-USD-Marke abverkauft worden sei, sei es nicht gelungen, diese psychologisch wichtige Marke zurückzuerobern. Damit konnten die Bären unserer Einschätzung nach einen wichtigen Etappensieg verbuchen, so Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK. Übergeordnet sehe man das Short-Szenario bei Brent weiter als intakt an, wobei es sich anbiete, den Stopp-Loss bei bestehenden Short-Positionen auf 66 USD nachzuziehen.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stünden verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 84,638 USD und einer Knock-Out-Barriere von 84,638 USD. Werde die Knock-Out-Barriere berührt, komme es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. (Stand vom 28.08.2019) (29.08.2019/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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18.10.19
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