US-Telekomkonzern AT&T enttäuscht mit weniger Mobilfunkverträgen

Mittwoch, 24.10.18 14:13
US-Telekomkonzern AT&T enttäuscht mit weniger Mobilfunkverträgen
Bildquelle: iStock by Getty Images
DALLAS (dpa-AFX) - Der US-Telekomkonzern AT&T hat Umsatz und Gewinn wegen der Übernahme des Medienkonzerns TimeWarner im vergangenen Quartal deutlich gesteigert. Unter dem Strich kletterte der Gewinn im Jahresvergleich um über die Hälfte auf 4,7 Milliarden US-Dollar (4,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Dallas mitteilte. Der Erlös kletterte um 15 Prozent auf 45,7 Milliarden Dollar. Vorbörslich fiel der Aktienkurs jedoch um 3 Prozent, weil Experten in einigen Punkten mehr erwartet hatten.

Bereinigt um Kosten für Übernahmen und andere Sonderposten stieg der Gewinn je Aktie um ein gutes Fünftel auf 90 Cent - was aber weniger war als von Analysten vorher geschätzt. Zudem verlor das Unternehmen im Mobilfunk zum ersten Mal seit fünf Quartalen Vertragskunden, weil viele Tabletnutzer ihre Verträge kündigten.

Bei Mobilfunkdienstleistungen gingen die Umsätze von AT&T um 3,4 zurück, laut dem Unternehmen hätten sie auf vergleichbarer Basis aber um 2,3 Prozent zugelegt. Unter anderem gab es Änderungen bei den Bilanzierungsregeln. AT&T-Chef Randall Stephenson rechnet im Gesamtjahr weiter mit rund 3,50 Dollar Gewinn je Aktie, wenn Sonderposten ausgeklammert werden./men/elm/jha/



Quelle: dpa


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