USA: Industrie-Stimmung trübt sich weniger als erwartet ein

Mittwoch, 01.04.20 16:49
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WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März in der Corona-Krise weniger als erwartet eingetrübt. Allerdings sind die Zahlen angesichts der Störung der Lieferketten verzerrt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel von 50,1 Punkten im Vormonat auf 49,1 Zähler, wie das Institute for Supply Management am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem deutlich stärkeren Rückgang auf 44,5 Punkte gerechnet.

Die Zahlen zeigen jedoch, dass die US-Industrie durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stark belastet wird. So sind die Unterindikatoren für neue Aufträge und Beschäftigung auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2009 gefallen. Auch andere Unterindikatoren trübten sich stark ein. Der Gesamtwert wird jedoch durch die langen Lieferzeiten verzerrt. Diese gelten gewöhnlich als ein Signal für eine starke Nachfrage. Derzeit wird aber vor allem eine Unterbrechung der Lieferketten dafür verantwortlich gemacht.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Zwar erwirtschaftet die amerikanische Industrie einen wesentlich kleineren Teil als der deutlich größere Dienstleitungssektor. Allerdings hängt das Geschäft vieler Dienstleister vom Zustand der Industrie ab. Experten erwarten, dass der Dienstleistungssektor noch stärker unter der Krise leiden wird. Schließlich ist er besonders durch die Einschränkung des öffentlichen Lebens betroffen.

Die Entwicklung im Überblick:

^ März Prognose Vormonat

Einkaufsmanagerindex 49,1 44,5 50,1

Beschäftigungsindex 43,8 -- 46,9

Auftragsindex 42,2 -- 49,8

Preisindex 37,5 41,5 45,9

Produktionsindex 47,7
50,3

Lieferungsindex 65,0
57,3 °

(Angaben in Punkten)

/jsl/bgf/he



Quelle: dpa-AFX




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