Unlimited Turbo-Optionsschein auf Gerresheimer: Durchwachsene Zahlen - Optionsscheineanalyse

Donnerstag, 17.10.19 14:30
Unlimited Turbo-Optionsschein auf Gerresheimer: Durchwachsene Zahlen - Optionsscheineanalyse
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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Unlimited Turbo-Optionsschein (ISIN DE000PP8Z2H4 / WKN PP8Z2H) von BNP Paribas auf die Aktie von Gerresheimer (ISIN DE000A0LD6E6 / WKN A0LD6E) vor.

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer habe im dritten Quartal deutlich an Schwung verloren. Wegen einer schwächeren Nachfrage nach Pharma-Glasverpackungen in Nordamerika sei der Umsatz in den drei Monaten bis Ende August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch um 1,4 Prozent auf 358,6 Mio. Euro gestiegen. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal habe noch ein Zuwachs von 7,2 Prozent auf 356,5 Mio. Euro zu Buche gestanden. Enttäuschung auch über die Ergebniskennziffern: So sei der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 2,3 Prozent auf 72,2 Mio. Euro gesunken. Unter dem Strich habe Gerresheimer mit 30,7 Mio. Euro 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor verdient. Dennoch sehe sich der Konzern weiterhin auf einem guten Weg, im Gesamtjahr einen Umsatz von 1,4 bis 1,45 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,41 Mrd. Euro) und ein bereinigtes EBITDA zwischen 290 und 300 Mio. Euro zu erreichen. Für Christoph Gretler von der Credit Suisse Grund genug, seine Kaufempfehlung mit Kursziel 87 Euro (aktuell: 65,30 Euro) zu erneuern. Das Unternehmen sei gut gerüstet für weiteres Wachstum und steigende Margen, so Gretler.

Doch bei Weitem nicht alle Analysten würden diesen Optimismus teilen: Für Aliaksandr Halitsa von Hauck & Aufhäuser etwa sei Gerresheimer nach wie vor ein klarer Verkaufskandidat (Kursziel: 50 Euro). Er könne sich derzeit nur schwer vorstellen, wie der Konzern die Brücke schlagen wolle, um von einem organischen Wachstum von im Schnitt einem Prozent pro Jahr seit 2017 zum an gepeilten Umsatzwachstum von jährlich vier bis sieben Prozent ab 2020 zu gelangen. Das scheinen sich inzwischen wohl auch immer mehr Anleger zu fragen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Denn die Aktie habe nach den Quartalszahlen kräftig Federn lassen müssen und sei zwischenzeitlich deutlich unter die wichtige Unterstützung bei rund 64 Euro gerutscht.

Zumindest kurzfristig sind Anleger daher wohl besser auf der Short-Seite aufgehoben, etwa mit dem Turbo von BNP, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 41/2019) (17.10.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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Quelle: Aktiencheck


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06.12.19
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