Unlimited Turbo Short-Zertifikat auf DEUTZ: Knallt die Aktie jetzt durch? Zertifikateanalyse

Montag, 22.10.18 11:00
Unlimited Turbo Short-Zertifikat auf DEUTZ: Knallt die Aktie jetzt durch? Zertifikateanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Unlimited Turbo Short-Zertifikat (ISIN DE000CP1SFN0 / WKN CP1SFN) der Citi auf die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) vor.

Mit nur einem sehr geringen Abstand in puncto Kursverlust vom Freitag sei der Maschinenbauer DEUTZ gefolgt und sei zeitgleich in einen sehr wichtigen Unterstützungsbereich zurückgefallen. Sollte an dieser Stelle keine nachhaltige Stabilisierung zu Beginn dieser Woche einsetzen, drohe ein Abstieg auf tiefere Unterstützungsniveaus und damit einhergehende Verluste.

Insgesamt schwanke DEUTZ seit 2011 in einer immer größer werdenden Handelsspanne zwischen 2,90 und grob 8,00 Euro seitwärts. Dabei habe sich zu Beginn dieses Jahres eine klare Spitze oberhalb der Kursmarke und Widerstand von glatt 8,00 Euro ergeben, anschließend sei die Akte aber wieder um gut zwei Euro auf das breite Unterstützungsniveau von 6,00 Euro abgerutscht. Bedauerlicherweise hätten Händler in dem Papier jedoch eine eindeutige SKS-Formation hinterlassen, die sich seit Sommer letzten Jahres im Aufbau befinde. Ein Kursrutsch unter die Nackenlinie zwischen 5,70 und 6,00 Euro dürfte folglich eine Aktivierung zur Folge haben und weitere Kursverluste auslösen.

Gemessen an der gesamten Handelsspanne der Vorjahre sei recht viel Platz auf der Unterseite vorhanden, was besonders aktiven Händlern in die Hände spiele. Denn eine signifikante Verbesserung der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage sei derzeit nicht ersichtlich, die Börsen würden sich nach mittelfristigen Verkaufssignalen klar auf dem Rückzug befinden. Spurlos sollte folglich ein schwächerer Markt an DEUTZ nicht vorbeigehen.

Ein Unterschreiten der Marke von rund 6,00 Euro auf Wochenschlusskursbasis sollte zum beschriebenen Verkaufssignal und Aktivierung der vorliegenden SKS-Formation führen. Abgaben auf das Niveau von zunächst 5,30 Euro aus dem Jahr 2015 wären dann die Folge, darunter könnte es rein rechnerisch noch in den Bereich von glatt 4,60 Euro weiter abwärts gehen. Für diesen Fall könnten sich Investoren beispielshalber mit dem Unlimited Turbo Short-Zertifikat eindecken und auf einen Abstieg der DEUTZ-Aktie setzen. Die mögliche Renditechance bei vollständiger Umsetzung der hier vorgestellten Strategie beliefe sich dann auf bis zu 115 Prozent. Ein vernünftiges Stop-Niveau sei oberhalb der Marke von 6,50 Euro anzusetzen.

Kurzfristig müsse nach dem Kurseinbruch vom Freitag jedoch mit einer klaren Gegenreaktion gerechnet werden, diese könnte sich in den Bereich von zunächst 6,50 Euro erstrecken. Darüber sogar bis an das Niveau von 6,71 Euro hereinreichen. Ob das jedoch vor dem Hintergrund weiter fallender Börsen noch gelinge, bleibe schwer einzuschätzen. Bis zum nächsten Quartalsbericht sei es auch nicht mehr lange hin, am 8. November würden frische zahlen aus Q3 vorgestellt. Dann werde sich ohnehin der kurzfristige Weg des Wertpapiers offenbaren.

Eindeutiger und aussagekräftiger könnte eine charttechnische Formation kaum sein, das Abwärtspotenzial erstreckt sich auf bis zu 4,60 Euro und bietet über ein Investment in das Unlimited Turbo Short-Zertifikat eine Renditechance von bis zu 115 Prozent, so Maciej Gaj von "boerse-daily.de". Auch die fundamentalen Aussichten für die Weltwirtschaft würden der Aktie nicht gerade in die Hände spielen, es könnte recht schnell zu weiteren und dynamischen Abgaben führen. Für den Fall eines Einstiegs unterhalb von 6,00 Euro biete sich ein Stop-Niveau um 6,50 Euro an. Der Anlagehorizont betrage einige Wochen und sollte einer recht genauen Beobachtung ausgesetzt werden. (22.10.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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