Warum der Amazon Prime Day auch bei Investoren die Kassen klingeln lassen könnte

Freitag, 11.06.21 09:49
Warum der Amazon Prime Day auch bei Investoren die Kassen klingeln lassen könnte
Bildquelle: Eigenes Bildmaterial
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Jahr habe ich mir den Amazon Prime Day sogar im Kalender notiert: Am 21. und 22. Juni ist für mich Schnäppchenjagd angesagt, denn mein geliebter, alter Laptop quittiert langsam seinen Dienst. Welche (Elektronik-)Sonderangebote dann exklusiv für Amazon-Prime-Mitglieder erhältlich sind, bleibt im Vorfeld meist geheim. Doch klar ist schon jetzt: Der um einen Monat vorverlegte Prime Day wird ein Shoppingevent der Extraklasse – das bei amazon.com die Kasse klingeln lässt und Kunden bei der Stange hält. Eine Win-win-Situation, die auch Champions-Investoren in die Hände spielen könnte…

Amazon Prime Day: Ein Kassenschlager
Laut einer aktuellen Analyse bot der Online-Riese am Prime Day 2020 mehr als eine Million Deals in über 19 Ländern. Im Durchschnitt zahlten die Käufer am Prime Day 2020 segmentübergreifend immerhin 16% weniger, als zur selben Zeit bei anderen Online-Händlern. Vor allem die Amazon-Geräte zählten weltweit zu den meistverkauften Produkten. Darunter der Amazon Echo Dot und der Fire TV Stick. Neben Amazons eigenen „Gadgets” landeten auch Bose Kopfhörer und die Fitbit Smartwatch besonders häufig in den Einkaufswägen.
Für amazon.com ist der 2015 lancierte Prime Day zum Riesengeschäft geworden. Brachte die Rabattschlacht im ersten Jahr gerade einmal 900 Millionen Dollar ein, waren es 2020 schon über zehn Milliarden Dollar.

Hat die amazon.com-Aktie den Zenit erreicht?
Im abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente der boerse.de-Fonds-Champion 21,3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um 84% gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einer neuen Bestmarke entsprach. Skeptiker könnten nun denken, dass 2020 nur aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Online-Shopping-Boom derart stark gewesen ist. Da ist natürlich etwas dran, doch Amazons größter Profittreiber ist nicht mehr der Onlinehandel, sondern das Cloud-Geschäft mit IT-Services und Speicherplatz im Internet. Amazon AWS erzielte im vergangenen Quartal einen Umsatz von 12,7 Milliarden Dollar und trug damit zwar nur rund zehn Prozent zum Konzernumsatz bei, brachte aber die Hälfte des Nettogewinns von 7,2 Milliarden Dollar ein. Damit ist Amazon Web Service die mit Abstand größte Cloud-Plattform weltweit – gefolgt von Microsoft Azure.

Mit innovativen Produkten wie AWS, Amazon Prime, Amazon Fresh oder Alexa ist der Champion enorm breit aufgestellt und konnte über Jahrzehnte hinweg seinen „Burggraben” gegenüber anderen Marktteilnehmern stetig vergrößern. Entsprechend sehenswert ist auch die Aktienkurshistorie dieses Top-Champions, in den Anleger über die boerse.de-Fonds investieren können: amazon.com-Aktien haben in den vergangenen zehn Jahren per saldo 1673% an Wert gewonnen, was einer jährlichen Performance von im Mittel +33% entspricht.

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Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,

Ihr Volker Rechberger
Content-Manager bei boerse.de

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Quelle: boerse.de

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