BYD Company Aktie
WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296
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Wave XXL-Optionsscheine auf BYD: Elektroautoproduzent muss sich einer schwierigeren Marktsituation stellen

Freitag, 16.11.18 10:00
Wave XXL-Optionsscheine auf BYD: Elektroautoproduzent muss sich einer schwierigeren Marktsituation stellen
Bildquelle: fotolia.com
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS8N5Y6 / WKN DS8N5Y) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS5RN91 / WKN DS5RN9) der Deutschen Bank bezogen auf die Aktie von BYD (ISIN CNE100000296 / WKN A0M4W9) vor.

Die BYD-Aktie versuche ihre zwischenzeitliche Schwächephase hinter sich zu lassen. Allerdings dürfte dies angesichts eingetrübter Marktaussichten gar nicht so einfach sein.

Die BYD-Aktie habe innerhalb des vergangenen Jahres unter einem verstärkten Wettbewerb für den chinesischen Elektroauto- und Batterieproduzenten gelitten. Dabei seien es vor allem heimische Konkurrenten, die dem Unternehmen das Leben schwer machen würden. Gleichzeitig versuche die Pekinger Regierung die Förderung zu senken und vor allem gezielter einzusetzen. Dazu würden zum Beispiel Programme zur Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen zählen. Auch im dritten Quartal 2018 hätten sich diese Effekte in den BYD-Geschäftszahlen negativ bemerkbar gemacht.

Allerdings seien die Gewinnrückgänge zuletzt geringer aus als noch zu Beginn des Jahres gefallen. Entsprechend habe auch die BYD-Aktie ihre Schwächephase gestoppt und zuletzt sogar zu einer Erholung angesetzt. US-Starinvestor Warren Buffett dürfte dies freuen. Schließlich habe er sich auf Anraten seines Partners Charlie Munger 2008 über ihre Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway einen Anteil an BYD gesichert. Trotz der zwischenzeitlichen Kursschwäche und des BYD-Gewinnrückgangs habe sich das Investment gelohnt.

Laut Unternehmensangaben vom 29. Oktober sei der den Anteilseignern zurechenbare BYD-Nettogewinn im September-Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent auf 1,05 Mrd. Yuan (umgerechnet 134 Mio. Euro) gefallen. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte das Management einen Rückgang des Gewinns im Vorjahresvergleich um 23 bis 33 Prozent auf 2,7 bis 3,1 Mrd. Yuan. Bereits im Vorjahr habe BYD einen Gewinnrückgang um 20 Prozent auf 4,0 Mrd. Yuan ausweisen müssen.

Auf Unternehmensseite rechne man vor allem mit einer anhaltend positiven Entwicklung beim Verkauf von Elektro- und Plug-in-Hybridautos. Neue Modelle hätten sich bisher einer hohen Zahl an Bestellungen erfreuen können, sodass auf diese Weise die Gewinnsituation des Konzerns zum Ende des laufenden Geschäftsjahres verbessert werden solle. Trotz dieser Aussicht werde sich auch BYD einer schwieriger gewordenen Marktsituation stellen müssen.

Nach einem jahrelangen Boom habe der chinesische Automarkt zuletzt einige Schwächen aufgewiesen. Am 9. November habe der Verband PCA mitgeteilt, dass die chinesischen Autoabsätze im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 13,2 Prozent auf 1,98 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen seien. Es sei bereits der fünfte Monat mit einem Absatzrückgang in Folge gewesen. Seit Jahresbeginn liege das Absatzminus bei 2,5 Prozent auf 18,5 Millionen Autos. Angesichts des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits, der abnehmenden Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft und der damit verbundenen Verunsicherung der Konsumenten könnte eine Erholung des inzwischen größten Automarktes der Welt auf sich warten lassen, was auch heimischen Produzenten wie BYD schaden würde.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BYD-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 9,17. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 13,07; Laufzeit bis zum 18.09.2019) auf fallende Kurse der BYD-Aktie setzen. (Stand vom 15.11.2018) (16.11.2018/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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