BYD Company Aktie
WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296
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Wave XXL-Optionsscheine auf BYD: Geringere staatliche Hilfe soll zu Innovationen ermuntern - Optionsscheineanalyse

Freitag, 13.07.18 14:47
Wave XXL-Optionsscheine auf BYD: Geringere staatliche Hilfe soll zu Innovationen ermuntern - Optionsscheineanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS1AFS3 / WKN DS1AFS) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS1AG28 / WKN DS1AG2) der Deutschen Bank auf die Aktie von BYD (ISIN CNE100000296 / WKN A0M4W9) vor.

Der chinesische Elektroauto- und Batterieproduzent BYD könne sich immer weniger auf staatliche Subventionen verlassen. Dies könne aber auch von Vorteil sein, wenn auf diese Weise Innovationen angeregt würden. Zumal das Unternehmen immer noch auf dem größten Automarkt der Welt und einem wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge zu Hause sei.

Wenn es um das Thema Elektrofahrzeuge geht, nimmt der kalifornische Branchenpionier Tesla hierzulande in den Diskussionen sehr viel Raum ein, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Bei Autofahrern, aber auch bei Anlegern. Kein Wunder. Das Unternehmen sei trotz deutlich niedrigerer Verkaufszahlen an der Börse inzwischen mehr wert als einige gestandene Automobilkonzerne. Neben Tesla sorge seit geraumer Zeit auch BYD für Gesprächsstoff. Unter anderem, weil der US-Starinvestor Warren Buffett sein Vertrauen nicht Tesla, sondern BYD geschenkt habe.

Das Unternehmen habe in der Vergangenheit von üppigen Subventionen für die Elektro- und Hybridfahrzeughersteller profitiert. Inzwischen sei die chinesische Regierung jedoch dazu übergegangen, die Förderung nach unten zu fahren und deutlich gezielter, zum Beispiel für die Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen, einzusetzen. Die geringeren staatlichen Hilfen hätten sich bereits in den BYD-Geschäftsergebnissen bemerkbar gemacht. In 2017 sei der den Anteilseignern zurechenbare Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 4,0 Mrd. Yuan gefallen (umgerechnet 515 Mio. Euro). Nach Unternehmensangaben vom 27. April habe der Gewinn im ersten Quartal 2018 nur noch bei 102,4 Mio. Yuan gelegen, nach 605,8 Mio. Yuan im Vorjahr. Ein Rückgang um rund 83 Prozent.

Langfristinvestoren wie Warren Buffett dürften allerdings immer noch Freude an ihren BYD-Investments haben, wer jedoch innerhalb des vergangenen Jahres eingestiegen sei, dürfte enttäuscht sein. Die Senkung der Fördermittel für Elektrofahrzeuge vonseiten der chinesischen Regierung habe nicht nur die BYD-Gewinne unter Druck gebracht. Die Aktie befinde sich seit rund einem Jahr auf Abstiegskurs. 2018 habe sich die Talfahrt sogar etwas verstärkt. Nun sehe es auch noch nach weiteren Förderkürzungen aus. Am 6. Juli habe Bloomberg berichtet, dass die chinesische Regierung mit dem Gedanken spiele, die Subventionen für die Elektroautobranche 2019 weiter zu senken. Demnach sollten die Autobauer zu Innovationen ermuntert werden und sich nicht lediglich auf die staatliche Förderung verlassen. Beispielsweise sei vorgesehen, nur noch Elektroautos zu fördern, die eine Reichweite von mindestens 200 km besitzen würden.

Die Förderkürzungen scheinen BYD jedoch nur anzuspornen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Als Autobauer und Batteriehersteller profitiere das Unternehmen schließlich gleich doppelt von der Elektromobilität. Außerdem bleibe man in Bezug auf die Zukunftsaussichten für die gesamte Branche sehr optimistisch. Am 27. Juni habe BYD-Präsident-Gründer Wang Chuanfu gegenüber Bloomberg gesagt, dass man Grund zu glauben habe, dass es eine weitere explosionsartige Entwicklung der Elektroautoindustrie geben werde. Anlass für diese Aussagen sei der Bau einer neuen Batteriefabrik für umgerechnet 1,3 Mrd. Euro in der Provinz Qinghai gewesen. Diese solle mit einer Kapazität von 24 Gigawattstunden die größte der Welt sein. Es bleibe jedoch die Frage, ob es eine entsprechende Nachfrage geben werde.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BYD-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 25.06.2019) an einem solchem Szenario teilhaben. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 31,02. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,87; Laufzeit bis zum 18.09.2018) an fallenden Kursen der BYD-Aktie entgegengesetzt partizipieren. (Stand vom 12.07.2018) (13.07.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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