HSCEI Hang Seng China Enterprises
WKN: 145734 ISIN: HK0000004330
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Wave XXL-Optionsscheine auf Hang Seng China Enterprises: Ist das Beben endgültig vorbei? Optionsscheineanalyse

Freitag, 17.07.15 12:11
Wave XXL-Optionsscheine auf Hang Seng China Enterprises: Ist das Beben endgültig vorbei? Optionsscheineanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (SIN DE000DT80AB9/ WKN DT80AB) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000XM4M286/ WKN XM4M28) der Deutschen Bank auf den Hang Seng China Enterprises (HSCEI) (ISIN HK0000004330/ WKN 145734) vor.

Das Beben an den chinesischen Börsen scheine vorerst vorbei zu sein. Allerdings wäre es noch zu früh, endgültig Entwarnung zu geben. Schließlich habe die Regierung weitreichende Markteingriffe vornehmen müssen, um die Lage zu stabilisieren. Es bleibe offen, wie es weitergeht, wenn die Dinge ihren gewohnten Gang ohne massive staatliche Eingriffe nehmen würden.

Wenn man sich die Kursentwicklung an den chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen anschaue, dann hätten die wichtigsten Indices seit Jahresbeginn 2015 und vor allem auf Zwölfmonats-Sicht trotz der zwischenzeitlichen Kursverluste eine sehr gute Performance abliefern können. In den vergangenen Wochen und Monaten habe sich jedoch einiges abgespielt, was das Vertrauen in die chinesischen Aktienmärkte erschüttert haben dürfte. Nachdem die Kurse vor allem zu Beginn dieses Jahres steil nach oben gegangen seien, sei schon vielfach von einer Spekulationsblase gesprochen worden. Als die Kurse jüngst um 30 bis 40 Prozent eingebrochen seien, habe man dementsprechend das Platzen der Blase gesehen. Mit teilweise radikalen Maßnahmen habe die Zentralregierung in Peking nun für ein Ende der Kursstürze und sogar eine deutliche Erholung sorgen können.

Zu den ergriffenen Maßnahmen würden zum Beispiel großzügige Kredite der China's Securities Finance Corporation (CSF) an Brokerfirmen zählen, mit denen diese wiederum Aktien kaufen sollten. Darüber hinaus sei mehr als die Hälfte der Aktien vom Handel ausgesetzt worden, während Börsengänge gestoppt worden seien. Angesichts der massiven Eingriffe stelle sich jedoch die Frage, ob nicht vielleicht ein zu hoher Preis bezahlt worden sei. Schließlich habe die Zentralregierung auf etwas mehr Marktwirtschaft setzen und die Börsen öffnen wollen. Mit den jüngsten Maßnahmen sei jedoch ein weiterer Versuch unternommen worden, die Aktienmärkte zu kontrollieren.

Schon heute sei es für ausländische Investoren schwierig, chinesische Aktien zu handeln. Ein Weg führe über die so genannten H-Aktien. Dabei würden Papiere von Unternehmen vom chinesischen Festland an der Börse in Hongkong gehandelt. Der wichtigste Index für die H-Aktien sei der Hang Seng China Enterprises Index, während zum Beispiel im Hang Seng Index auch Unternehmen aus Hong Kong zu finden seien.

Die jüngsten Kurseinbrüche könnten aber auch eine Einstiegsgelegenheit bieten. Immerhin habe die Regierung nun deutlich gemacht, dass man es nicht zulassen werde, dass die Aktienkurse ungebremst in die Tiefe stürzen würden. Gleichzeitig sollten noch mehr institutionelle Investoren an den Markt gelockt werden. Diese sähen Aktieninvestments eher strategisch und würden diese dementsprechend länger halten. Kleinanleger seien da, wie man jüngst habe sehen können, wesentlich wankelmütiger. Dabei habe der Umstand gesorgt, dass Kleinanleger für die chinesischen Börsen enorm wichtig seien dafür, dass sich der Absturz verstärkt habe. Darüber hinaus könnte das anhaltend hohe Wirtschaftswachstum für eine neuerliche Kursrally sorgen. Dieses sei zwar nicht mehr so hoch wie in den vergangenen Jahren, allerdings wären fast alle Volkswirtschaften auf der Welt froh, mit dem gleichen Tempo wie China zu wachsen.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim Hang Seng China Enterprises Index erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT80AB) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,21, die Knock-Out-Schwelle bei 9.440,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende HSCEI-Kurse setzen möchte, erhalte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM4M28) (aktueller Hebel 3,22; Knock-Out-Schwelle bei 14.730,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 14.07.2015) (17.07.2015/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


Quelle: ac


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