Wave XXL-Optionsscheine auf NVIDIA: Grafikprozessoren-Spezialist will nicht lange Trübsal blasen - Optionsscheineanalyse

Freitag, 22.02.19 09:30
Wave XXL-Optionsscheine auf NVIDIA: Grafikprozessoren-Spezialist will nicht lange Trübsal blasen - Optionsscheineanalyse
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS8LVY0 / WKN DS8LVE) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS9CNB2 / WKN DS9CNB) der Deutschen Bank auf die Aktie von NVIDIA (ISIN US67066G1040 / WKN 918422) vor.

NVIDIA habe Börsianern in den vergangenen Jahren sehr viel Freude bereitet. Der Spezialist für Grafikprozessoren habe es zuletzt allerdings alles andere als einfach gehabt. Diese Delle wolle das Unternehmen dank der Konzentration auf Zukunftsfelder wie Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren oder Robotik jedoch schnell überwinden und zum Wachstumskurs früherer Tage zurückkehren.

Wenn man bedenke, welche Euphorie NVIDIA noch vor wenigen Monaten mit hervorragenden Geschäftszahlen und optimistischen Wachstumsaussichten habe entfachen können, würden die jüngsten Ergebnisse recht dürftig ausfallen. Trotzdem hätten Anleger die Zahlen für das Schlussquartal und Gesamtjahr 2018/19 (Ende 27. Januar 2019) positiv aufgenommen. Nach der jüngsten Prognosesenkung und den deutlichen Kursverlusten der NVIDIA-Aktie hätten sich einige Marktteilnehmer auf sehr schwache Ergebnisse eingestellt. NVIDIA habe zuletzt unter anderem das schwächere Wachstum in China zu schaffen gemacht. In diesem Zusammenhang hätten sich chinesische Konsumenten verunsichert gezeigt und dem Unternehmen schwächere Geschäfte mit Grafikchips für Videospiele beschert.

Während schwache Quartalsergebnisse bereits im Aktienkurs eingepreist gewesen sein dürften, seien diese letztlich nicht ganz so schlecht wie befürchtet ausgefallen. Zudem könnten einige Investoren der Ansicht sein, dass NVIDIA die jüngste Delle hinter sich lassen dürfte, was ebenfalls zu den positiven Marktreaktionen auf die jüngste Zahlenbekanntgabe beigetragen haben dürfte.

Im vierten Quartal 2018/19 hätten die Umsatzerlöse laut Konzernangaben vom 14. Februar bei 2,21 Mrd. US-Dollar gelegen. Ein Rückgang um 24 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dafür habe NVIDIA auf Gesamtjahressicht einen Anstieg um 21 Prozent auf 11,72 Mrd. US-Dollar verkünden können. Ein neuer Rekordwert. Auch in den einzelnen Segmenten wie Videospiele, Datenzentren oder im Geschäft mit der Autoindustrie seien neue Bestwerte erzielt worden. Im Gegensatz dazu sei der Nettogewinn im Schlussquartal gegenüber dem Vorjahr auf 567 Mio. US-Dollar in etwa halbiert worden. Im Gesamtjahr habe der Gewinn jedoch bei 4,14 Mrd. US-Dollar gelegen und damit 36 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Außerdem wolle NVIDIA auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Zwar rechne das Management für das laufende Geschäftsjahr mit stagnierenden oder leicht fallenden Erlösen, die Prognose impliziere jedoch ein anziehendes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Während Analysten laut Refinitiv für das erste Quartal (Ende April) im Schnitt Umsätze in Höhe von 2,28 Mrd. US-Dollar erwarten würden, rechne NVIDIA lediglich mit 2,20 Mrd. US-Dollar plus/minus 2 Prozent. Für das Gesamtjahr würden die Marktexperten von einem Wert von 10,8 Mrd. US-Dollar ausgehen, während es sich das NVIDIA-Management sogar zutraue, den Vorjahreswert von 11,72 Mrd. US-Dollar zu erreichen.

Da sich NVIDIA in vielen Wachstumsbereichen wie Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren, Datenzentren oder Robotik bewege, gehe man auf Unternehmensseite davon aus, dass die derzeitige Delle schnell überwunden werden könne. Allerdings werde die Geschäftsentwicklung von vielen Aspekten bestimmt, die NVIDIA nicht beeinflussen könne. Dazu würden derzeit vor allem der Handelsstreit zwischen China und den USA sowie die erwartete Konjunkturabkühlung zählen. Möglicherweise werde es doch nicht so einfach sein, zu alter Stärke zurückzufinden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der NVIDIA-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 16,09. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 13,59; Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf fallende Kurse der NVIDIA-Aktie setzen. (Stand vom 18.02.2019) (22.02.2019/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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