Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla: Die Mobilität der Zukunft im Blick - Optionsscheineanalyse

Freitag, 28.06.19 12:00
Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla: Die Mobilität der Zukunft im Blick - Optionsscheineanalyse
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS7RM25 / WKN DS7RM2) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DC4QWZ1 / WKN DC4QWZ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Tesla (ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T) vor.

Die Tesla-Aktie notiere für das Jahr 2019 immer noch deutlich im Minus. Allerdings habe sich das Papier inzwischen etwas von dem Anfang Juni erreichten Jahrestief erholen können. Gehe die Erholung nun weiter?

Zunächst sei die Stimmung rund um den kalifornischen Elektrowagenbauer Tesla von Auslieferungsproblemen rund um das "Model 3" gedrückt worden. Nachdem der Konzern die Produktionsprobleme des für den Massenmarkt gedachten Fahrzeugs in den Griff bekommen habe, habe sich insbesondere der Transport der Autos nach China und Europa als große Herausforderung entpuppt. Die Probleme mit den Auslieferungen hätten Tesla im ersten Quartal 2019 einen den Anteilseignern zurechenbaren Nettoverlust in Höhe von 702 Mio. US-Dollar eingebrockt. Außerdem hätten Marktteilnehmer an der Nachfrage für die von Tesla angebotenen Fahrzeuge gezweifelt.

Die jüngste Kurserholung der Tesla-Aktie zeige jedoch, dass Anleger offenbar wieder etwas mehr Vertrauen in den Konzern gefasst hätten. Zu der Kurserholung habe unter anderem Konzernchef Elon Musk beigetragen. Auf der Tesla-Hauptversammlung am 11. Juni habe er für die Zeit zwischen April und Juni ein Rekordquartal in Aussicht gestellt. Darüber hinaus habe der Streit zwischen Musk und der US-Börsenaufsicht SEC entschärft werden können.

Nach einigen umstrittenen Nachrichten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter habe Musk Einschränkungen in Bezug auf "Tweets" zu Themen wie Produktionsziele, Finanzen sowie Übernahmen und Fusionen, die relevant für den Börsenkurs der Tesla-Aktie sind, akzeptiert. Wenn es um diese Themen gehe, müsse sich Musk sogar jegliche Kommunikation von einem in Wertpapierfragen erfahrenen Anwalt genehmigen lassen.

Gute Nachrichten habe es außerdem vonseiten des US-Handelsministeriums gegeben. Die US-Regierung habe unlängst Zölle in Höhe von 10 Prozent auf Aluminiumimporte verhängt. Nun habe Tesla eine Ausnahmeregelung für das aus Japan bezogene Aluminium für seine Batterien durchsetzen können. Allerdings werde sich der langfristige Erfolg Teslas nicht daran entscheiden, ob das Unternehmen Aluminium etwas günstiger einkaufen könne.

Auf der Hauptversammlung habe es geheißen, dass die Produktion in der Gigafactory in Shanghai im Schlussquartal dieses Jahres wie geplant anlaufen solle. Auf diese Weise würde der aufwendige Transport der Fahrzeuge nach China wegfallen. Chinesischen Strafzöllen auf Autoimporte würde Tesla auf diese Weise ebenfalls aus dem Weg gehen. In der ersten Phase solle das neue Werk eine Produktionskapazität von 150.000 "Model 3" im Jahr haben. Später solle diese erhöht werden. Außerdem sei der Konzern weiterhin auf der Suche nach einem Standort für eine europäische Gigafactory.

Es sei jedoch nicht nur die Aussicht auf eine Erhöhung der Produktionskapazität, die der Tesla-Aktie neuen Schub verleihen könnte. Tesla gelte als Elektroautopionier. Gleichzeitig sei das Unternehmen dabei, die Mobilität der Zukunft mithilfe autonom fahrender Fahrzeuge mitzubestimmen. In diesem Bereich sei Tesla bereits weiter als einige traditionelle Branchengrößen. Dabei gehe es nicht nur darum, dass solche Autos ohne Fahrer auskämen. Die so genannten Robotaxis sollten über ein globales "Tesla Network" dem Unternehmen ganz neue Einnahmemöglichkeiten eröffnen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,13, die Barriere bei 174,05 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,60, Barriere bei 265,90 US-Dollar) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen. (Stand vom 27.06.2019) (28.06.2019/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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23.08.19
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