dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 22.01.2019

Dienstag, 22.01.19 17:10
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 22.01.2019
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ROUNDUP/Brexit Plan B: Machtkampf in London, Ratlosigkeit in Brüssel

LONDON/BRÜSSEL - Im Brexit-Streit versuchen Abgeordnete im britischen Parlament der Regierung die Kontrolle zu entreißen und selbst einen Ausweg aus der völlig verfahrenen Lage zu weisen. Eine fraktionsübergreifende Gruppe legte dazu in der Nacht zum Dienstag mehrere Anträge vor. Denn der sogenannte Plan B von Premierministerin Theresa May hat keine Klarheit geschaffen, wie ein EU-Austritt ohne Vertrag am 29. März zu vermeiden ist. Auch die EU-Kommission sieht in Mays Äußerungen nichts Neues und verlangte rasche Klärung.

ROUNDUP: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen dritten Monat in Folge

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich zu Beginn des Jahres überraschend weiter verbessert. Wie das Leibnitz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg der entsprechende Indexwert im Januar im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Punkte auf minus 15,0 Zähler. Das ist der dritte Anstieg in Folge und der beste Wert seit vergangenen September. Analysten hatten im Schnitt einen Dämpfer erwartet und einen Indexwert von minus 18,5 Punkte prognostiziert.

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stark

WASHINGTON - Der US-Häusermarkt entwickelt sich weiterhin schwach. Im Dezember fielen die Verkäufe bestehender Häuser kräftig. Im Vergleich zum Vormonat gingen sie um 6,4 Prozent zurück, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mit. Es ist der stärkste Rückgang seit November 2015. Analysten hatten im Mittel mit einem wesentlich geringeren Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet.

DAVOS: Präsident Bolsonaro kündigt wirtschaftliche Öffnung Brasiliens an

DAVOS - Bei seinem ersten internationalen Auftritt hat der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine wirtschaftliche Öffnung seines Landes angekündigt. "Wir werden unsere Wirtschaft öffnen und die Handelsbeziehungen zu anderen Staaten vertiefen", sagte der Rechtspopulist am Dienstag in Davos. "Unsere Wirtschaft ist für ausländische Investitionen noch relativ verschlossen. Das wollen wir ändern." Seine Regierung werde Steuern senken, staatliche Unternehmen privatisieren, die Bürokratie abbauen und gegen die weit verbreitete Korruption vorgehen.

ROUNDUP: Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs - Daten als Herausforderung

FRANKFURT - Trotz aktueller Umsatz- und Produktionsrekorde muss sich die deutsche Elektroindustrie nach neuen datengestützten Geschäftsmodellen umschauen. "Wer die digitale Wende verpasst, wird abgehängt", warnte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Branchenverbandes ZVEI, Klaus Mittelbach, am Dienstag in Frankfurt. Bislang erzielten die deutschen Unternehmen nur rund ein Fünftel ihrer Erlöse mit smarten Produkten und Dienstleistungen.

ROUNDUP: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen dritten Monat in Folge

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich zu Beginn des Jahres überraschend weiter verbessert. Wie das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg der entsprechende Indexwert im Januar im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Punkte auf minus 15,0 Zähler. Das ist der dritte Anstieg in Folge und der beste Wert seit vergangenen September. Analysten hatten im Schnitt einen Dämpfer erwartet und einen Indexwert von minus 18,5 Punkte prognostiziert.

EU-Finanzminister wollen Risikoinvestitionen in Europa vorantreiben

BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister wollen die Förderung von Risikoinvestitionen in Europa stärker vorantreiben. Beim Treffen der EU-Ressortchefs zeichnete sich am Dienstag in Brüssel breitere Unterstützung für das von der EU-Kommission zuletzt vorgeschlagene Programm "InvestEU" ab. Eine gemeinsame Position solle so schnell wie möglich gefunden werden, sagte der rumänische Finanzminister Eugen Teodorovici. Rumänien hatte am 1. Januar den Vorsitz unter den EU-Staaten übernommen.

ROUNDUP: Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs - Daten als Herausforderung

FRANKFURT - Trotz aktueller Umsatz- und Produktionsrekorde muss sich die deutsche Elektroindustrie nach neuen datengestützten Geschäftsmodellen umschauen. "Wer die digitale Wende verpasst, wird abgehängt", warnte der Präsident des Branchenverbandes ZVEI, Klaus Mittelbach, am Dienstag in Frankfurt. Bislang erzielten die deutschen Unternehmen nur rund ein Fünftel ihrer Erlöse mit smarten Produkten und Dienstleistungen.

Großbritannien: Arbeitslosigkeit sinkt - Löhne steigen weiter

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt hat sich vor der jüngsten Zuspitzung des Brexit-Streits in einer sehr guten Verfassung gezeigt. Die Arbeitslosenquote fiel in den drei Monaten bis November von 4,1 auf 4,0 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Damit wurde ein 43-jähriger Tiefstand eingestellt. Niedriger lag die Quote zuletzt im Jahr 1975. Analysten hatten mit einer konstanten Quote gerechnet.

Weiter Kontrolle Griechenlands durch Geldgeber

ATHEN - Fünf Monate nach Auslaufen der Hilfsprogramme für Griechenland haben die Geldgeber des hoch verschuldeten Euro-Landes am Dienstag die zweite sogenannte erweiterte Kontrolle in Athen gestartet. Damit soll sichergestellt werden, dass Griechenland seinen Reformkurs fortsetzt. Wie aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen verlautete, gehe es etwa um den Umgang mit ausfallgefährdeten Krediten, den Werdegang der Privatisierungen und Pläne der Regierung unter dem linken Premier Alexis Tsipras, den Mindestlohn von aktuell monatlich 586 Euro um zehn Prozent zu erhöhen.

Deutsche Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs

FRANKFURT - Nach einem starken Geschäftsjahr 2018 sieht sich die deutsche Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs. Die Produktion soll im laufenden Jahr preisbereinigt allerdings nur noch um rund 1 Prozent wachsen, wie der Präsident des Branchenverbandes ZVEI, Klaus Mittelbach, am Dienstag in Frankfurt berichtete. Der Umsatz werde auf mehr als 200 Milliarden Euro klettern.

Arbeitgeber: Berlin und Paris sollen EU-Reformen vorantreiben

BERLIN - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer fordert Deutschland und Frankreich auf, gemeinsam "notwendige EU-Reformen" voranzutreiben. "Frankreich und Deutschland stehen für das Herz der EU", sagte Kramer anlässlich der Unterzeichnung des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrags laut einer Mitteilung vom Dienstag. "Immer wenn es ernst wurde und - wie jetzt - ernst wird, muss dieser Herzschlag besonders laut und mit klarer Botschaft durch Europa hallen." Und diese Botschaft sei: Nur mit mehr Europa könnte man etwa aufkommenden Nationalismus und globale Probleme bekämpfen sowie den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg sichern.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl



Quelle: dpa


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