dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 01.04.2020 - 15.15 Uhr

Mittwoch, 01.04.20 15:20
LED Tafel an Außenbereich eines Gebäudes
Bildquelle: iStock by Getty Images
ROUNDUP 2: Conti kassiert Prognose wegen Corona-Krise - Dividende soll bleiben

HANNOVER - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental muss seine knapp vier Wochen alte Jahresprognose wegen der Corona-Pandemie wieder einstampfen. Wegen der Unsicherheit über die Dauer der Beeinträchtigungen von Produktion, Lieferketten und Nachfrage nimmt der Vorstand den Ausblick zurück, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte. Es sei derzeit auch nicht abzuschätzen, wann neue Ziele ausgegeben werden können. Die geplante Dividende von 4,00 Euro je Aktie will das Management der Hauptversammlung aber weiter vorschlagen.

VIRUS: VW-Tochter Seat startet Produktion von Beatmungsgeräten in Spanien

MARTORELL/WOLFSBURG - Die spanische VW -Tochter Seat hat mit der Herstellung von Beatmungsgeräten begonnen. Im Hauptwerk Martorell bei Barcelona sei die Produktion angelaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. 150 Beschäftigte nutzten eine Montagelinie für den Seat Leon zur Serienfertigung der Geräte. Dafür seien größere Umrüstungen nötig gewesen. Man wolle einen "Beitrag zur Entlastung des von der Coronavirus-Krise schwer getroffenen spanischen Gesundheitssystems leisten", hieß es. Die Zulassung der Geräte stehe aber noch aus. Spanien ist nach Italien das derzeit von der Pandemie am stärksten betroffene Land in Europa.

Adidas entschuldigt sich und zahlt jetzt doch Miete

HERZOGENAURACH - Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen. "Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden", heißt es in einem offenen Brief, den Adidas am Mittwoch veröffentlichte. "Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von adidas enttäuscht."

Hyundai mit starkem Absatzrückgang im März wegen Corona

SEOUL - Die Coronavirus-Pandemie hat sich stark auf den weltweiten Absatz des VW -Rivalen Hyundai ausgewirkt. Im März gingen die Verkaufszahlen im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 308 503 Autos zurück, teilte Südkoreas Branchenführer am Mittwoch mit. Besonders litt der Absatz außerhalb Südkoreas, da Hyundai Motor die Fabriken in mehreren Ländern wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 vorläufig geschlossen hat. Während Hyundai in Südkorea noch einen Anstieg um 3 Prozent verzeichnete, sackte der Verkauf außerhalb des Landes um 26,2 Prozent ab. Zusammen mit der kleineren Schwester Kia Motors ist Hyundai der fünftgrößte Autohersteller weltweit.

AMS schließt Kapitalerhöhung zur Osram-Übernahme ab - Unsicherheit bleibt aber

PREMSTÄTTEN/MÜNCHEN - Der österreichische Sensorspezialist AMS hat seine Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme des angeschlagenen Münchner Lichtkonzerns Osram abgeschlossen. Dabei fließen dem Unternehmen wie geplant Bruttoerlöse in Höhe von rund 1,65 Milliarden Euro zu, teilte AMS am Mittwochmorgen in Premstätten in der Steiermark mit. Allerdings konnten nur 70 Prozent der in der Kapitalerhöhung angebotenen Aktien bei Investoren platziert werden. Die anderen Aktien werden nun von den die Transaktion begleitenden Investmentbanken übernommen und über den Markt angeboten. Die neuen Aktien sollen ab 3. April an der Schweizer Börse Six gehandelt werden. Dort ist AMS gelistet.

Kampf gegen Corona: Dialysekonzern FMC schließt Bündnis in den USA

BAD HOMBURG - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie arbeitet Fresenius Medical Care mit anderen Dialyse-Anbietern in den USA zusammen. Wesentliches Ziel sei es, Nierenkranke, die sich tatsächlich oder möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben, isoliert von anderen Patienten zu behandeln, teilte der weltgrößte Dialysekonzern am Mittwoch in Bad Homburg mit.

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/fba



Quelle: dpa-AFX




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