ebase ETF-Umfrage: Privatanleger in Deutschland wollen in den nächsten Jahren verstärkt in ETFs investieren

Donnerstag, 06.06.19 16:23
ebase ETF-Umfrage: Privatanleger in Deutschland wollen in den nächsten Jahren verstärkt in ETFs investieren
Bildquelle: iStock by Getty Images
Aschheim (www.fondscheck.de) - Die Ergebnisse einer im Auftrag der ebase durchgeführten Umfrage unter 1.000 Privatanlegern belegen ein wachsendes Interesse an Exchange Traded Funds (ETFs), so die Experten von ebase.

"Die Befragten gehen davon aus, dass ETFs in fünf Jahren rund die Hälfte ihrer Fondsanlagen ausmachen werden", fasse Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, zusammen. Daraus ergebe sich ein enormes Wachstumspotenzial. Denn aktuell habe erst jeder fünfte Wertpapierbesitzer auch bereits Geld in Exchange Traded Funds angelegt. Zukünftig werde hier aber mit deutlichen Zuwächsen gerechnet. "Insgesamt, also nicht nur unter den Wertpapierbesitzern, halten es knapp 20% für wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwölf Monaten Geld in einen Aktien-ETF, wie beispielsweise auf den DAX, anlegen werden. Auch Anlagen in Renten-ETFs stehen bei vielen auf dem Plan", so Geyer weiter.

Als mit der Anlage in ETFs verbundene Ziele seien von den Befragten in erster Linie der langfristige Vermögensaufbau, die Altersvorsorge und die Suche nach einer Alternative zum gegenwärtigen Zinstief genannt worden. "Produktseitig sind den Anlegern bei der Auswahl der ETFs vor allem geringe Gebühren und die Bekanntheit des Anbieters wichtig", erkläre Geyer. Von ihrer Bank würden die Kunden im ETF-Geschäft die Möglichkeit erwarten, Einmalzahlungen und Sparpläne auch mit geringen Beträgen durchführen zu können. Zudem würden sich die Kunden eine breite Auswahl an ETFs für unterschiedliche Anlageklassen und Regionen, aber auch die Möglichkeit wünschen, zwischen vielen ETF-Anbietern wählen zu können. Darüber hinaus seien geringe Gebühren ein wichtiger Aspekt.

ebase trage diesen Wünschen Rechnung und arbeite an einem deutlichen Ausbau des Angebotes an ETFs. "Wir sind dabei das ETF-Angebot kurzfristig um rund 200 Fonds auf 650 ETFs zu vergrößern. Mittelfristig werden rund 1.300 ETFs über ebase handelbar sein. Im Zuge dessen werden auch noch mehr unterschiedliche ETF-Anbieter über ebase verfügbar sein", ergänze Geyer. Das breite Leistungsangebot der ebase werde dabei auch zukünftig für Privat- und Firmenkunden sowie institutionelle Investoren über die ganze Produktpalette hinweg nutzbar sein.

Für das gesamte ETF-Universum stünden die Möglichkeiten für Einmalanlagen, Spar-, und Entnahmepläne zur Verfügung. Dabei könnten sowohl Stück- als auch Nominalorders mit sechs Nachkommastellen abgerechnet werden, wodurch auch Anlagen mit kleinen Beträgen möglich seien. Auch das Angebot zum VL-Sparen mit ETFs, was in Deutschland aktuell ausschließlich von ebase direkt oder über Kooperationspartner angeboten werde, profitiere von der Umstellung, wobei die bereits heute sehr große ETF-Auswahl noch weiter wachse.

"ebase ETF-Umfrage"

Die Studie "Exchange Traded Funds (ETFs) bei Privatanlegern in Deutschland 2019" sei eine Untersuchung der European Bank for Financial Services (ebase®) in Zusammenarbeit mit dem renommierten, weltweit aktiven Marktforschungsinstitut Toluna. Für die Studie seien im Jahr 2019 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren online befragt worden. Die Stichprobe der Teilnehmer könne für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden. Auswahl der Teilnehmer und Befragung seien durch Toluna erfolgt, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der European Bank Bank for Financial Services (ebase). (06.06.2019/fc/n/e)



Quelle: ac


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