DAX (Tageschart): Auf der Suche nach dem nächsten Bewegungsimpuls - Chartanalyse

Donnerstag, 23.05.19 09:00
DAX (Tageschart): Auf der Suche nach dem nächsten Bewegungsimpuls - Chartanalyse
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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Gestern "leistete" sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) den zweiten Handelstag in Folge mit kleinem Kerzenkörper und auch auf Schlusskursbasis kam es lediglich zu einer Veränderung von 25 Punkten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Als wäre das alles noch nicht genug, sei die gestrige Schwankungsbreite erneut innerhalb des Pendants vom Wochenauftakt verblieben. In der Konsequenz stehe der zweite Innenstab nacheinander zu Buche. Diese Bewegungsarmut unterstreiche die Bedeutung der beiden gestern aufgezeigten Szenarien: Während auf der Oberseite ein Anstieg über das Montagshoch bei 12.247 Punkten die Bullen in die bessere Ausgangsposition versetze, würde ein Abgleiten unter die letzten Verlaufstiefs bei 11.847/44 Punkten eine nicht ganz idealtypische S-K-S-Formation vervollständigen. Zwischen den beiden angeführten Signalmarken befinde sich charttechnisches Niemandsland, was den Analysten die Gelegenheit gebe, die Marktbreite unter die Lupe zu nehmen. Regelmäßig würden sie die grundsätzliche Marktverfassung in Deutschland, Europa und den USA untersuchen. Auf Basis der objektiven Kriterien Momentum, 200-Tage-Linie und der Relativen Stärke (Levy) würden sich von den 160 im DAX, MDAX (ISIN: DE0008467416, WKN: 846741) und SDAX (ISIN: DE0009653386, WKN: 965338) vertretenen Papieren 59%/49% bzw. 55% in einem Haussetrend befinden.

Vereinfacht ausgedrückt würden in Deutschland rund die Hälfte der 160 Unternehmen - gemessen an den genannten Maßstäben - einen Haussetrend aufweisen. Eine stabile Aufschwungphase, in der die Flut alle Boote hebe, sehe sicherlich anders aus. Die gleiche Messlatte an die im STOXX Europe 600 (ISIN: EU0009658202, WKN: 965820) enthaltenen europäischen Standardwerte angelegt, zeige ein ähnliches Bild. Allerdings würden die Werte für Europa mit 57%/54% und 58% unter dem Strich leicht besser als am heimischen Aktienmarkt ausfallen. Die besten Ergebnisse liefere die Auswertung für die USA. Das Momentum signalisiere für 56% aller Titel des S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) einen Aufwärtstrend, während die längerfristigen Kriterien 200-Tage-Linie und Relative Stärke nach Levy bei 59% bzw. bei 63% aller US-Standardwerte freundlich zu interpretieren seien. Aber auch die Resultate jenseits des Atlantiks hätten einen Makel. Im Vergleich zurer letzten Analyse von Ende Februar würden diese Zahlen eine Verschlechterung darstellen. D. h. das Allzeithoch vom 1. Mai bei 2.954 Punkten im S&P 500 sei mit einer abnehmenden Marktbreite realisiert worden, so dass sich eine negative Divergenz ergebe. Vor dem Hintergrund der saisonal herausfordernden Phase dürfte sich die Marktbreite in den nächsten Wochen eher weiter verschlechtern. (23.05.2019/ac/a/m)


Quelle: ac


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