DIE TOP-10 DER US-AKTIEN

Donnerstag, 13.02.20 15:42
DIE TOP-10 DER US-AKTIEN
Bildquelle: pixabay

WARUM ANLEGER JETZT IN US-AKTIEN INVESTIEREN SOLLTEN

Ob trotz oder wegen Donald Trump – in den Vereinigten Staaten brummt die Konjunktur, und das Land erlebt den längsten Aufschwung seiner Geschichte. Auch die Prognosen sind deutlich günstiger als beispielsweise die für die deutsche Wirtschaft. Das sind gute Gründe für Anleger, um darüber nachzudenken, in den US-Markt einzusteigen oder ein bestehendes Engagement auszubauen – zumal es mit dem neuen BCDI USA erstmals einen Index auf amerikanische Aktien gibt, dessen Bestandteile anhand ihrer Anlagequalität ausgewählt wurden.

Neu: Der "Leitfaden für den Vermögensaufbau +9% p.a. seit 1896" - mit welchen Aktien Sie langfristig die Märke schlagen! Hier kostenlos anfordern.

Indexinvestments gehören zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland, denn sie ermöglichen meist schon mit kleinen Beträgen und mit nur einem einzigen Anlageinstrument die einfache und unkomplizierte Diversifizierung des Portfolios. Entsprechend gibt es unzählige Index-Fonds, -ETFs oder -Zertifikate am Markt. Doch die Vielfalt täuscht, denn die Mehrzahl der Produkte bezieht sich auf die immer gleichen Standardindizes wie den Dax, den Dow Jones oder den S&P 500 und unterscheidet sich nur in Details. Die Auswahl ist mühsam, und Anleger verwenden oft viel Zeit und Mühe darauf, die unterschiedlichen Produktvarianten zu vergleichen.



ENTSCHEIDEND IST DER INDEX

Für Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG und „Erfinder“ des erfolgreichen boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), ist das jedoch zu kurz gesprungen, denn beim Vergleichen der Ausstattungsmerkmale gerate das Wesentliche aus dem Blickfeld: „Die wichtigste Komponente für den Anlageerfolg ist nicht der Tracking Error, die Replikationsmethode oder die Laufzeit, sondern in erster Linie der Index selbst.“ Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, wird in der Praxis jedoch nur allzu oft vernachlässigt, denn die Standardindizes gelten für viele Anleger als „gesetzt“.

Doch Dax, Dow & Co. sind dafür gemacht, die Marktkapitalisierung eines Aktienmarkts abzubilden und nicht dafür, ein besonders attraktiver Basiswert für Anleger zu sein. So werden Dax und S&P 500 beispielsweise anhand der Marktkapitalisierung der Unternehmen zusammengestellt, während beim Dow Jones Kriterien wie die Höhe des Aktienkurses und die „exzellente Reputation“ eines Unternehmens eine Rolle spielen – wirklich transparent ist das nicht.



DAS PROBLEM MIT DEN STANDARDINDIZES

Die Orientierung an der Marktkapitalisierung hat beispielsweise zur Konsequenz, dass im S&P 500 die vier wertvollsten Konzerne – Apple, Microsoft, Amazon und Facebook – 12 Prozent des Indexgewichts auf sich vereinen, während sich die restlichen 88 Prozent auf die verbleibenden 496 Unternehmen verteilen. Noch stärker ist dieser Effekt beim Dax, bei dem gar 42 Prozent des Indexgewichts auf die Top-5-Aktien entfallen – damit gehen Anleger bei einem Investment also genau die Klumpenrisiken ein, die sie eigentlich vermeiden wollen.

Die Zusammenstellung vieler Indizes anhand der Marktkapitalisierung hat noch eine weitere, aus Anlegersicht unerwünschte Konsequenz: Weil nur der Börsenwert eines Unternehmens zählt, finden neben einigen Performanceperlen auch etliche Renditebremser den Weg in die Indizes. Beispielsweise ist im Dax immer noch die Deutsche Telekom vertreten, deren Aktie Ende 2019 knapp 80 Prozent unter ihrem Stand zur Jahrtausendwende notierte. Für Anleger gibt es eigentlich wenig Gründe, sich einen solchen Dauer-Verlierer freiwillig ins Portfolio zu holen.

Dass es auch anders geht, haben die Rosenheimer Börsenprofis um Thomas Müller bereits mit dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) bewiesen. Dieser aus zehn europäischen Unternehmen bestehende Aktienindex hat seit Start im Juli 2014 bis zum Jahresende 2019 mit Kursgewinnen von 70,1 Prozent seine Vergleichsindizes deutlich abgehängt – kein Wunder, dass das auf ihm basierende Index-Zertifikat der Deutschen Bank (DT0BAC) seit Jahren das beliebteste Indexprodukt an der Stuttgarter Börse ist.

WEG MIT DEN BREMSKLÖTZEN


Mit dem neuen BCDI USA haben die Oberbayern das erfolgreiche BCDI-Konzept auf die USA übertragen. An der bewährten Methodik hat sich dabei nichts geändert: Aus einem Universum von 100 langfristig besonders erfolgreichen Unternehmen, Thomas Müller nennt sie Champions, werden zehn Top-Aktien ausgewählt. Aufnahme in den BCDI USA erhalten nur solche Unternehmen, die neben ihrer langfristig tadellosen Kursentwicklung durch einfache Geschäftsmodelle, starke Marken und damit langfristige Wettbewerbsvorteile überzeugen. Die Marktkapitalisierung spielt dabei keine Rolle. Und um Klumpenrisiken zu verhindern, werden alle Aktie bei den halbjähr­lichen Indexüberprüfungen wieder gleichgewichtet.

Dadurch, dass die Indexmitglieder nach anlagerelevanten Kriterien ausgewählt werden, sind nur Unternehmen mit einer starken Markenidentität, einem erprobten Geschäftskonzept und nachhaltig intakten Perspektiven im BCDI USA enthalten. Anders als im Dax sind Unternehmen aus der Finanz-, Automobil- oder Chemieindustrie gar nicht vertreten, denn die sind einfach zu volatil und eignen sich daher nicht als Basis für den langfristigen Vermögensaufbau.

DIE TOP-10 DER US-AKTIEN

Dass Amazon den Sprung in den BCDI USA geschafft hat, kann kaum überraschen, denn neben seiner dominierenden Stellung im Onlinehandel erschließt sich das Unternehmen immer wieder höchst erfolgreich weitere Ertragsfelder wie etwa das Luftfracht- oder das Cloud-Geschäft.

Ähnliches gilt für die Softwareschmiede Microsoft, die nicht nur das meistverkaufte PC-Betriebssystem im Programm hat und mit einem Marktanteil von 92 Prozent bei Office-Software ein weiteres Quasimonopol besitzt, sondern auch zunehmend mit Hardware erfolgreich ist.

Für den Fastfood-Riesen McDonald’s ist das Geschäft mit Burgern, Pommes und Ketchup nur noch die halbe Miete, denn der Konzern ist der weltgrößte Immobilienbesitzer.

Nike als der Turnschuhhersteller, der am schnellsten und konsequentesten den Schritt zum Lifestylekonzern gemacht hat, wird vom Trend zu Fitness und informeller Kleidung auch in Zukunft profitieren können.

Disney ist durch sein riesiges und ständig wachsendes Archiv bestens für die digitale Unterhaltungsrevolution gerüstet und kann diese Inhalte mit Touristik- und Erlebnisangeboten nahtlos in die reale Welt übersetzen.

Die Kaffeekette Starbucks hat das Kaffeetrinken zu einem Lifestylekonzept entwickelt und ist für die „Generation Mobil“ zur Alternative zum Konferenzraum oder dem eigenen Schreibtisch geworden.

Dem Mischkonzern Berkshire Hathaway mit seinen zahlreichen Beteiligungen gelingt es seit Jahrzehnten, die Wertentwicklung des S&P 500 zu übertreffen. Zwar sind die hochbetagten Investment-Legenden Warren Buffett und Charlie Munger selbst noch operativ tätig, haben aber ihre Nachfolge längst geregelt. Der Softdrink-Riese PepsiCo, der Körperpflege-Spezialist Colgate-Palmolive und der Haushaltswarenhersteller Church & Dwight komplettieren den BCDI USA.






Quelle: boerse.de

News und Analysen

Aktien Frankfurt Schluss: Virussorgen jagen den Dax auf Tief seit Oktober

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax am Dienstag auf das tiefste Niveau seit Oktober letzten Jahres gedrückt. ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 380

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Was passiert 2020?
  • Allzeithoch bei 195,75 Euro!
  • Ist die Aktie jetzt noch ein Schnäppchen?
© 1994-2020 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr