Das sind die tatsächlichen Kosten bei ETFs

Freitag, 14.06.19 10:43
Das sind die tatsächlichen Kosten bei ETFs
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Mit der Gesamtkostenquote TER (= Total Expense Ratio), die im Produktbeiblatt KIID (engl.: Key Investor Information Document) eines jeden Fonds enthalten ist, wird nur ein Bruchteil der „echten“ Kosten bei ETFs ausgewiesen. Zusätzliche Auslagen für Umschichtungen aufgrund von Neugewichtungen und Steuern vermindern den Wert eines ETFs zusätzlich. Hinzu kommt:

Der kostengünstige Kauf eines kompletten Aktienindex via ETF garantiert noch keinen effizienten Vermögensaufbau. Dies ermöglicht erst eine aktive und risikoreduzierende Strategie, so wie sie beim boerse.de-Weltfonds zum Einsatz kommt! Im vorliegenden Beitrag wird dargestellt, in welchem Verhältnis die Kosten eines Fonds zu den Risiken eines Investments stehen. Sie sehen:

Beim langfristigen Vermögensaufbau spielen Kosten eine entscheidende Rolle. Dabei kann es einem Anleger völlig egal sein, wo die wertmindernden Ausgaben seiner Investition entstehen. Daher gehören zur Bewertung eines Investments neben den direkten Kosten wie. z.B. der TER ebenfalls die impliziten Kosten. Diese berücksichtigen vor allem die Marktrisiken. Konkret:

Während bei einer Buy&Hold-Strategie der Käufer eines Dax-ETFs die temporären Rücksetzer des deutschen Leitindex in voller Höhe durchhalten muss, haben die Macher des boerse.de-Weltfonds – Thomas Müller und Dr. Hubert Dichtl – einen dreistufigen risikoreduzierenden Prozess in den Fonds eingebaut. Dieser beinhaltet eine breite internationale Streuung, die Beimischung von Bundesanleihen sowie die risikokontrollierte Steuerung der Aktienquote über den BOTSI®-Algorithmus. Das Ergebnis:

Risikoadjustierte Kosten eines Dax-ETFs im Vergleich zum boerse.de-Weltfonds

In der nachfolgenden Tabelle haben wir unter Berücksichtigung der impliziten Kosten für einen Dax-ETF und den boerse.de-Weltfonds auf statistischer Basis die durchschnittlichen Gesamtkosten berechnet. Die Kalkulation ist jedoch lediglich als Beispiel zu verstehen, da die reale Historie des boerse.de-Weltfonds noch zu gering ist, um die Ergebnisse mit belastbaren realen Daten zu untermauern. Zur Erläuterung:



Im ersten Block sind insgesamt sieben mögliche Drawdown-Stufen von 10% bis 70% aufgeführt. Diese potenziellen Kursrückgänge haben wir anschließend mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten gewichtet. Das Auftreten eines Rücksetzers in der Größenordnung bis 10% wurde mit 40% angesetzt. Das bedeutet, dass alle 2,5 Jahre mit einem Rückschlag von 10% gerechnet werden muss. Hinzu kommen Kursrückgänge von 20% mit einer Wahrscheinlichkeit von 25% und so weiter. Ein Kurseinbruch von 70% tritt bei einer Wahrscheinlichkeit von 2% alle 50 Jahre auf und führt damit zu einem gewichteten Verlust von 1,4% (=70%*2%).

In den nächsten beiden Spalten wurden die Kosten für einen Dax-ETF, bestehend aus Drawdown zuzüglich einer TER von 0,2%, notiert. Dahinter folgt die gleiche Kalkulation für den boerse.de-Weltfonds, wobei hier die TER mit 1,8% angenommen wurde. Dabei haben wir unterstellt, dass die risikoreduzierenden Elemente den maximalen Drawdown in Zukunft bei 20% deckeln könnten. In den letzten beiden Spalten wurden diese Ergebnisse mit den Drawdown-Wahrscheinlichkeiten gewichtet. Die Summe der einzelnen Spalten ergibt die gesamten Kosten inklusive des durchschnittlichen Marktrisikos für den ETF und den boerse.de-Weltfonds. Sie sehen:

Während bei einem ETF auf den Dax durchschnittlich pro Jahr mit Kosten von 23,40% gerechnet werden muss, betragen die Gesamtkosten beim boerse.de-Weltfonds nur 17,80%. Dies entspricht einer Kostenersparnis von 5,60% pro Jahr! Dabei sei hier jedoch ausdrücklich nochmals vermerkt, dass es sich hier nur um eine hypothetische Kosten-Analyse handelt. Auf der Gegenseite müsste jetzt natürlich noch die Ertragsrechnung gegenübergestellt werden. Es dürfte aber klar sein, dass der Vorsprung des boerse.de-Weltfonds auf der Kostenseite eine erhebliche Outperformance des Dax notwendig macht, um diesen Vorsprung wieder einzuholen. Deshalb:

Der Fokus beim Kauf eines kompletten Aktienindex via ETF sollte auf einer Analyse der gesamten Kosten liegen. Hierzu zählen neben der administrativen TER ebenfalls die zu erwartenden Marktrisiken. Dabei ermöglicht eine aktive und risikoreduzierende Strategie, so wie sie beim boerse.de-Weltfonds zum Einsatz kommt, eine erhebliche Kostenreduktion! Übrigens:

Neben einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis liegt ein weiterer wesentlicher Pluspunkt des boerse.de-Weltfonds darin, dass Fondsanteile so einfach wie eine Aktie an jedem Handelstag über die Börse Stuttgart ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden können. Damit erfüllt der boerse.de-Weltfonds die drei wichtigsten Kriterien für eine solide langfristige Geldanlage: Sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis, robuste Wertentwicklung und hohe Verfügbarkeit!

Wie Sie den boerse.de-Weltfonds (WKN A2JNZK) zur langfristigen Vermögensbildung einsetzen können, erfahren Sie im boerse.de Special, das wir Ihnen gerne per Post oder per E-Mail zusenden.



Quelle: boerse.de

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