Krisengipfel zur Windenergie (Werbung)

Mittwoch, 18.09.19 15:53
Krisengipfel zur Windenergie (Werbung)
Bildquelle: Vontobel

Obwohl der Klimaschutz immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt ist der Bau neuer Windräder in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Gerade einmal 35 Windräder wurden im ersten Halbjahr diesen Jahres errichtet.

Dabei sind Windkraftanlagen ein wichtiger Baustein für den Mix zur nachhaltigen emissionsfreien Energieerzeugung. 2018 lag der Beitrag zur deutschen Nettostromproduktion bereits bei 23,9%. Einer der größten Hersteller von Onshore-Windenergieanlagen hierzulande ist Nordex, welches außerhalb von China zu den weltweiten Top 5 der Branche zählt.

 

Da zuletzt die Geschäfte in Deutschland, einem der größten Absatzmärkte für Windkraftanlagen, nicht gut liefen hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eingeschaltet um die hiesige Windindustrie zu unterstützen. Vor allem soll es weniger planungs- und genehmigungsrechtliche Hürden geben Führende Verbände aus der Windenergiebranche fordern einen klaren (naturschutz-)rechtlichen Rahmen sowie Ausnahmen vom Artenschutz. Bund und Länder sollen Flächen für die Nutzung ausweisen und bestehende Anlagen leichter durch neue ersetzt werden können. Aktuell gibt es, über das ganze Land verteilt, schon fast 30.000 Anlagen. Aktuell mangelt es an Flächen für neue Projekte.

 

Trotz der Schwierigkeiten, war laut Zahlen des Fraunhofer Instituts Windenergie im laufenden Jahr die Energiequelle mit dem größten Anteil an der öffentlichen Erzeugung. Während 2003 nur knapp 19 TWh aus der Windenergie stammten waren es im vergangenen Jahr schon 111 TWh, 2019 waren es bisher 81,18 TWh. Während letztes Jahr noch der größte Teil aus Braunkohle stammte, könnte dieses Jahr der größere Anteil der Energie von Windkraftanlagen erzeugt werden.  

 

Aktuell stehen laut Handelsblatt Projekte die weitere 750 MWh Leistung bringen könnten still, weil dagegen noch Klagen anhängig sind. Die Bundesregierung hat für den weiteren Ausbau klare Ziele formuliert. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien von derzeit 38% auf 65% erhöht werden.    

 

Für Nordex könnte das Jahr 2020 nach drei schwachen Jahren die Wende bringen, während 2019 noch eine Art „Übergangsjahr“ sei. Trotzdem plant man in diesem Jahr dank der vollen Auftragsbücher ein Umsatz von EUR 3,25 Mrd. zu erreichen. Zuletzt konnte sich Nordex einen Großauftrag für eine schottische Windfarm sichern, diese wird eine der ersten im Vereinigten Königreich ohne Subventionen errichteten Anlagen werden. Ungefähr 45.000 Haushalte sollen von hier aus mit grüner Energie versorgt werden. Nordex‘ CSO Patxi Land deutet den Auftrag als Beweis dafür, dass die Windanlagen des Herstellers direkt mit konventionellen Energiequellen konkurrieren können. Weiterhin konnte sich Nordex einen 20-jährigen Wartungsvertrag für den Windpark sichern.

 

Die gute Auftragslage unddas gesteigerte öffentliche Interesse könnten Nordex auch in Zukunft zu einem erfolgreichen Geschäft verhelfen.

Die Nordex Aktie im Überblick

Die Nordex Aktie wird aktuell bei EUR 9,12 (05.09.2019) gehandelt. Das 52-Wochen Hoch lag bei EUR 15,75 (03.04.2019). Das Jahrestief lag bei EUR 7,11 (16.11.2018). Bei Bloomberg setzen 5 Analysten die Aktie auf BUY, 8 Analysten auf HOLD und ein Analyst auf SELL.

Aktienanleihen


Stand: 18.09.2019

Bonus Cap-Zertifikate

Stand: 18.09.2019

 

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

 

Ausgewählte Risiken:


Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

 

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

 

Wichtige Hinweise:


Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.


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Quelle: Vontobel


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