Aktien kaufen

Aktien kaufen

Aktien kaufen - so einfach funktioniert es


An Aktien-Investments führt in Zeiten historischer Niedrigzinsen und einer noch nie dagewesenen Geldflut seitens der Notenbanken kein Weg vorbei. Denn wer heutzutage einen Vermögens- und Kaufkraftverlust verhindern möchte, muss auf Sachwerte wie Aktien setzen, die nicht beliebig vermehrbar sind und darüber hinaus langfristig auch noch die höchsten Rendite-Chancen bieten (z.B. Dax +9% p.a.). Allerdings sollten Anleger bereits vor dem Kauf einer Aktie einige wichtige Punkte beachten. Tipp: Hier erfahren Sie die besten und sichersten Aktien der Welt...

 

Aktien niemals auf Kredit kaufen

 

Obwohl es an den Börsen im Gleichklang mit dem Wirtschaftswachstum langfristig immer weiter nach oben geht, kann es hier zwischenzeitlich auch zu stärkeren Schwankungen kommen. Deshalb sollten Anleger nur mit frei verfügbarem Kapital Aktien erwerben, das nicht für andere Anschaffungen eingeplant ist. Wertpapierkredite verbieten sich daher ganz von selbst. Neben der Festlegung des finanziellen Rahmens sollten jedem Aktienkauf ausgehend von der eigenen Risikoneigung auch Überlegungen zum Anlagehorizont und der Zielrendite vorausgehen. Dabei spielt insbesondere der Informationsaspekt eine wichtige Rolle. Denn je mehr konkrete Daten und Zahlen dem Anleger zum jeweiligen Unternehmen vorliegen, desto einfacher und zielgerichteter kann am Ende eine Kaufentscheidung erfolgen. Für Wertpapier-Einsteiger kann sich auch im Vorfeld einer realen Aktienanlage quasi als „Trockenübung“ bzw. zu Testzwecken die Einrichtung eines Musterdepots lohnen.

 

Depoteröffnung vor dem Aktienkauf

 

Ist das nötige Startkapital und Grundwissen vorhanden, muss in einem ersten Schritt, um überhaupt Aktien kaufen zu können, ein Wertpapierdepot sowie ein Verrechnungskonto bei einer Bank vor Ort oder einem Online-Broker über entsprechende Formulare eröffnet werden. Entscheidet sich der Anleger dabei für seine Hausbank um die Ecke, hat er den Vorteil eines persönlichen Ansprechpartners, der ihn in jeder Phase unterstützen kann. Gleichzeitig kann darin auch gerade die Krux liegen, da sich Bankberater häufig an bestimmte Vorgaben und Quoten halten müssen und sich deren Kaufempfehlungen deshalb nicht immer mit der Anlagestrategie des Kunden decken. Zudem erheben Geschäftsbanken vor Ort in der Regel Depotführungsgebühren, die gerade bei kleineren Aktien-Portfolios entsprechend ins Geld gehen können.

 

Viele Discount-Broker bieten Gratis-Depots

 

Die deutlich kostengünstigere Variante ist deshalb meist ein bei einem Discount-Broker online geführtes Depot. Da die Anbieter selbst keine eigenen Filialen unterhalten müssen, entstehen dem Anleger dabei vielfach keinerlei Kosten. Zudem fällt als weiterer Kostenfaktor auch die persönliche Beratung weg, auf die der Investor hier im Gegenzug verzichten muss. Aber auch ohne eingehende Wertpapier-Beratung erhalten Kunden von Discount-Brokern sogar teilweise bis tief in die Nacht per E-Mail und Telefon einen guten Rundum-Service und können dabei auf viele Zusatzinformationen zurückgreifen. Dies erfordert schon allein die starke Konkurrenzsituation in der Branche. Außerdem werden von den meisten Anbietern bei der Depotführung über das Internet (Online-Brokerage) nicht zuletzt aus Eigeninteresse stets die aktuell höchsten Sicherheitsstandards eingesetzt.

 

Wo werden Aktien gekauft?

 

Grundsätzlich können Aktien in Deutschland an sechs regionalen Börsenplätzen im Präsenz- bzw. Parketthandel von 8:00 und 20:00 erworben werden. Dabei besitzt die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) die größte Bedeutung. So werden über deren vollelektronisches Handelssystem Xetra, börsentäglich zwischen 9:00 bis 17:30 Uhr allein 80% des gesamten Aktienhandels abgewickelt. Daneben können Anleger Aktien aber auch außerbörslich im Direkthandel über die Systeme einzelner Banken (Commerzbank, Baader Bank) oder Wertpapierhandelshäuser wie z.B. Tradegate  oder Lang & Schwarz (von 7.30 bis 23.00 Uhr und sogar am Wochenende) ordern. Unabhängig vom jeweiligen Handelsplatz wird der aktuelle Marktpreis in der Regel von Angebot und Nachfrage bestimmt, wobei bei der Quotierung eine Preisdifferenz (Geld-Brief-Spanne bzw. Spread) zu beachten ist. Dabei gilt für den Investor beim Kauf  einer Aktie der etwas höhere Briefkurs (Ask), während beim Verkauf der mehr oder weniger deutlich darunter liegende Geldkurs (Bid) maßgebend ist.

 

Aktien online ordern und Kosten sparen

 

Anleger, die ihre Aktien über einen bestimmten Börsenplatz kaufen, müssen dafür ein börsenplatzabhängiges Entgelt incl. einer Makler-Courtage bezahlen. Bei Nutzung des außerbörslichen Handels entfällt diese Kostenkomponente. Allerdings werden dem Kunden von der jeweiligen Bank bzw. dem Discount-Broker in jedem Fall die üblichen Transaktionskosten für die Ausführung des Wertpapierauftrags in Rechnung gestellt. Wie bereits bei der Depotführung kommt auch hier der Nutzer eines Online-Depots meist deutlich günstiger weg. Die entsprechenden Kostenmodelle sehen in der Regel einen sehr geringen Grundbetrag plus einen vom gehandelten Aktienvolumen abhängigen Prozentsatz vor. Dabei werden häufig für eine Order auch bestimmte Minimal- und Maximalgebühren verlangt.

 

Wie erfolgt der Aktienkauf?

 

Generell können Anleger ihre Aufträge zum Kauf einer Aktie persönlich über den Bankberater vor Ort oder per Telefon, Mail oder Fax erteilen. Wer dabei wiederum auf die Online-Variante setzt, kann die Wertpapier-Order ganz einfach, schnell und bequem von zu Hause aus über die Internetseite des Discount-Brokers veranlassen. Er braucht dafür nur die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN), die er in fast jeder Börsen-Publikation bzw. auf den einschlägigen Finanz-Portalen findet, in die Ordermaske eingeben und Schritt für Schritt festlegen, welche Stückzahl der gewünschten Aktie er an welchem Handelsplatz zu welchem maximalen Preis erwerben möchte. Denn um nicht zu teuer in den Markt einzusteigen, empfiehlt sich gerade beim Kauf kleinerer oder seltener gehandelter Werte das Setzen eines selbst gewählten Höchst-Limits.

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