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Erst gab es die „Aktienrente”, dann das „Generationenkapital” und jetzt das „Altersvorsorgedepot”: Die Bundesregierung ist ganz offensichtlich damit beschäftigt, Börseninvestments zur Finanzierung der Rente zu nutzen. Mehr oder weniger notgedrungen – denn die gesetzliche Rente steht aufgrund des demografischen Wandels massiv unter Druck und wird allein nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Deshalb muss eine tragfähige, politische Lösung zur Alterssicherung her, die Aktien endlich als chancenreiche Anlagen mit attraktiven Renditen einstuft.
Beginnen wir jedoch zunächst mit einem Blick auf die verschiedenen Vorschläge der Bundesregierung. Die mittlerweile ad acta gelegte Aktienrente war ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Rentensystems. Sie sah vor, dass ein Teil der Rentenbeiträge am Kapitalmarkt investiert wird, um höhere Renditen zu erzielen und so die steigenden Belastungen des Rentensystems durch die demografische Entwicklung abzufedern. Daraus entstand schließlich das Generationenkapital.
Im Gegensatz zur Aktienrente wird das Generationenkapital nicht durch private Gelder, sondern durch öffentliche Darlehen und Vermögenswerte des Bundes finanziert. Es soll als staatlicher Fonds agieren, der in Aktien und andere Wertpapiere investiert. 2024 werden zunächst zwölf Milliarden Euro am Kapitalmarkt angelegt; bis Mitte der 2030er-Jahre sollen es insgesamt 200 Milliarden Euro sein. Ziel des Generationenkapitals ist es jedoch lediglich, die gesetzliche Rente als tragende Säule der Alterssicherung langfristig durch ein Rentenniveau von 48 Prozent stabil zu halten. Der einzelne Bürger hat deshalb aber nicht automatisch mehr auf dem Konto.
Das geplante Altersvorsorgedepot der Bundesregierung ist eine Weiterentwicklung dieses Konzepts und soll individuelle Aktien-Investments mit 20 Cent je Euro Eigenbeitrag bis zu einer Größenordnung von 3000 Euro im Jahr fördern. Ziel ist es, eine private Zusatzvorsorge zu schaffen, die die gesetzliche Rente ergänzt und jeden Einzelnen im Alter langfristig durch Kapitalmarkterträge absichert.
Bundesbürger, die sich die maximale staatliche Förderung von 600 Euro im Jahr sichern möchten, müssen jedoch mindestens 250 Euro im Monat in ein privates Aktiendepot investieren. Christian Lindner erklärte, dass Experten errechnet haben, dass man damit nach 40 Jahren sogar Millionär sein kann. Zudem sind alle Erträge im Depot steuerfrei, sagte Lindner. „So kann der Zinseszinseffekt über Jahrzehnte voll wirken. Erst bei der Auszahlung im Alter wird wie bei der gesetzlichen Rente Steuer fällig." Weiter führt der Minister auf der FDP-Website aus, dass das Ziel darin bestehe, die Kapitalmarkt- und Aktienkultur zu stärken. Aktuell verfügten in Deutschland circa zwölf Millionen Menschen über ein Wertpapierdepot. „Das zeigt, wo wir stehen und was wir uns vornehmen müssen“, so Lindner. So weit, so lobenswert. Allerdings kann man die „Lindner-Rente” frühestens mit 65 Jahren beziehen, was einen Eintritt ins Frührentenalter verhindern soll. Gerade für jüngere Anleger bedeutet das: warten auf die finanzielle Freiheit.
Deshalb ist es ratsam, seinen Vermögensaufbau an der Börse bzw. die Alterssicherung selbst in die Hand zu nehmen. Zum Beispiel mit den sparplanfähigen boerse.de-Fonds, die Flexibilität, Renditechancen und eine sinnvolle Diversifikation und Risikostreuung vereinen. Informieren auch Sie sich über den boerse.de-Aktienfonds, den boerse.de-Weltfonds, den boerse.de-Technologiefonds und den boerse.de-Dividendenfonds für jedes, altersunabhängige Anlageziel.
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