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Amancio Ortega

Es gibt nur wenige Modeketten, die weltweit bekannt sind – Zara ist eine davon. Hinter dem erfolgreichen Filialisten steckt der spanische Inditex-Konzern. Und hinter diesem wiederum verbirgt sich nicht nur eine hochinteressante Champions-Aktie, sondern auch der reichste Spanier, Amancio Ortega. Als Gründer und Mehrheitsaktionär bestimmt er seit Jahrzehnten die Geschicke von Inditex, keineswegs zu seinem Nachteil, wie der vierte Platz im Forbes-Ranking der reichsten Menschen der Welt (Forbes-Ranking 2017) deutlich macht.
 

Amancio Ortega´s Erfolg ist hart erarbeitet
 

Als Amancio Ortega 1936 im galizischen Padrón zur Welt kam, war kaum abzusehen welchen Erfolg er später einmal haben wird. Als Sohn eines Bahnangestellten war er nur bedingt der prädestinierte Unternehmer. Durch die früh entdeckte Leidenschaft für Bekleidung – er arbeitete bereits mit 14 Jahren in einem Bekleidungsgeschäft – konnte Amancio Ortega 1963 aber schon sein erstes Unternehmen gründen.
 

Das erste Unternehmen des heutigen Inditex-Konzerns wurde schließlich 1972 mit der Confecciones GOA ins Leben gerufen. Das Geschäftsmodell umfasste damals ausschließlich Bademäntel. Bereits drei Jahre später wurde die erste Zara-Filiale eröffnet, wodurch sich auch das Produktangebot deutlich ausweitete. Der Grundstein für das Unternehmensgeflecht war so gelegt, damals allerdings noch unter dem sperrigen Namen „Industrias de Diseño Textil“.
 

Inditex als Quelle des Reichtums von Amancio Ortega
 

Schaut man sich die Länder an, in denen der Textilkonzern heute vertreten ist, erhält man eine bunte Landkarte mit 88 Staaten darauf. Neben Zara zählen aber auch Massimo Dutti, Pull & Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho, Zara Home und Uterqüe zum großen Inditex-Reich von Amancio Ortega. Der Konzern verfügt über weltweit mehr als 7000 Filialen und hat über 150.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete Inditex damit knapp 21 Mrd. Euro. Unter dem Strich blieben davon rund 2,9 Mrd. Euro als Gewinn übrig.
 

Als Mehrheitsaktionär fliest von der Dividende des Konzerns ein Großteil in die Kassen von Amancio Ortega. Dieser wiederum investiert das Geld nicht wieder in seinen Modekonzern, sondern ist auch im Immobiliensektor sehr aktiv:
 

Ortega setzt dabei auf hochqualitative Immobilien in den besten Lagen der Wellt. Egal ob London, New York oder Madrid. Amancio Ortega hat dank seiner Erfahrung mit Modeketten auch ein Gespür für ertragreiche Immobilienlagen. Nach einem Zuwachs von mehreren Milliarden Euro in den vergangenen Jahren wuchs sein Gesamtvermögen laut Forbes bis ins Jahr 2016 auf 72,1 Mrd. US-Dollar an. Ortega ist damit nicht nur reichster Spanier, sondern auch reichster Europäer, denn vor ihm rangieren nur die US-Bürger Bill Gates, Warren Buffet und Jeff Bezos.

 

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