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Anleihenfonds

Wenn Anleger angesichts von Niedrigzinsen noch immer Staatsanleihen kaufen, sollten sie vielleicht noch einmal die Grundrechenarten lernen. Denn:

Bei Renditen im niedrigen einstelligen Bereich werden die Inflationsraten nur noch bedingt überschritten. Im Umkehrschluss heißt das:

Nach Steuern bleibt von den mageren Renditen nichts mehr übrig. Das Geld erhält maximal seinen Wert. Ganz anders bei Aktien, hier liegen die Renditen im langfristigen Vergleich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das heißt:

Milliardenschwere Abflüsse bei Anleihenfonds

Somit bleibt auch unter dem Strich, also nach Inflation und Steuer, noch etwas übrig. Diese Lektion haben in den letzten Monaten wohl immer mehr Anleger gelernt, denn anders sind die milliardenschweren Abflüsse aus Anleihenfonds nicht zu erklären.

Amerikanische Rentenfonds, also Fonds, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren, haben nach Angaben des Branchenverbandes ICI im August Nettoabflüsse von über 26 Mrd. US-Dollar verbucht!

Damit verzeichnen Rentenfonds bereits den dritten Monat in Folge Nettoabflüsse. Diese Entwicklung betrifft alle Arten von Fonds. Pimco Total Return Fund, der größte Rentenfonds der Welt, etwa büßte über die letzten vier Monate 42 Mrd. US-Dollar seines Fondsvolumens ein.

Anleihenfonds: Fed ist Schuld

Schaut man auf die Schuldigen dieser Entwicklung, stößt man schnell auf die US-Notenbank Fed. Durch deren monatlichen Anleihekäufe in Höhe von 85 Mrd. US-Dollar steigen die Renditen zwar, doch zugleich sinken die nominalen Kurse der Anleihen. In der Folge müssen die Anleihenfonds Wertberichtigungen tätigen und teils sogar Verluste ausweisen. Zwar deutet sich an, dass die Anleihekäufe in den nächsten Monaten deutlich reduziert werden, doch bis dahin will offenbar nicht jeder Anleger warten.

Anlageziel: Anleihefonds oder Aktienfonds?

Die aus Anleihefonds abgezogenen Gelder fließen im großen Stil in Aktienfonds. Damit sucht sich das Kapital wieder eine neue attraktive Anlageform. Doch mancher Anleger hat mit dieser Entscheidung wohl sehr lange gehadert, denn sowohl in Deutschland, als auch in den USA haben die Aktienindizies kräftige Zugewinne verzeichnet. Aber besser spät als nie, mag man da sagen:

Denn auf lange Sicht lohnen sich Aktien mehr als Anleihehfonds. Mit der richtigen Risikoabsicherung und der richtigen Auswahl an soliden Papieren kann eigentlich nichts schief gehen.

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