Billigst-Order

Orderarten: Billigst Order

Billigst-Order: Die gängigste Kauforderart

Beim Börsenhandel gibt es verschiedene Möglichkeiten, um eine Kauforder bei einer Aktie oder einem anderen Wertpapier aufzugeben. Neben der Angabe der Stückzahl, der Wahl des Börsenplatzes oder der Gültigkeitsdauer der Order spielt dabei die Wahl des passenden Orderzusatzes eine entscheidende Rolle. Denn Orderzusätze können, neben der Marktentwicklung, einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtrendite haben. In diesem Artikel stellen wir die wohl gängigste Orderart vor, die sogenannte „Billigst-Order“. Zur Erklärung:

Billigst-Order: Erklärung

Entscheiden sich Anleger bei der Orderaufgabe für den Orderzusatz „billigst“, wird die Kauforder dadurch zum Kaufkurs ausgeführt, der momentan am günstigsten ist. Das bedeutet, mit dieser Orderart möchte ein Käufer ein bestimmtes Wertpapier vom denjenigen Verkäufer erwerben, der dieses an der Börse zum aktuellen Zeitpunkt am günstigsten anbietet. Im Gegensatz zu einer limitierten Kauforder, bei der Anleger beim Kauf einen Höchstkurs für ein bestimmtes Wertpapier festlegen, wird hier also beim Kauf der derzeit günstigste mögliche Kurs akzeptiert. Aus dieser Vorgehensweise resultieren natürlich Vor- und Nachteile. Konkret:

Billigst-Order: Vorteil

Anleger, die sich für die Billigst-Order entscheiden, bekommen die schnellstmögliche Ausführung bei einer Wertpapierorder. Wer also dafür sorgen will, dass ein gewünschtes Wertpapier möglichst schnell in das eigene Depot wandert, wobei der Kaufpreis zweitrangig ist, sollte den Orderzusatz „billigst“ wählen.

 Billigst-Order: Nachteil

Vor allem bei Nebenwerten und bei vielen ausländischen Aktien besteht die Gefahr, mit einer Billigst-Order einen zu hohen Preis zu zahlen. Denn hier sind die Handelsumsätze häufig sehr gering. Und dadurch, dass es nur wenige Käufer und Verkäufer gibt, bekommen Anleger oftmals nicht den Kaufkurs, den sie sich erhofft hätten. Deshalb:

Billigst-Order: Unser Tipp

Die Billigst-Order sollten Sie deshalb nur bei Aktien und Wertpapieren verwenden, die hohe Handelsumsätze aufweisen. Bei wenig gehandelten Aktien-Nebenwerten oder vielen ausländischen Aktien sollten Sie besser mit einem Kauflimit arbeiten, um einen guten Kaufkurs zu erhalten.

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