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Chinesische Aktien kaufen

Bis vor wenigen Jahren war der Aktienmarkt in China für westliche Anleger nur sehr schwer zugänglich. Lediglich über die Börse in Hongkong konnten interessierte Investoren chinesische Aktien kaufen. Papiere aus Shanghai waren dabei meist nicht verfügbar. Dies hat sich Mitte November 2014 durch das "Shanghai Hongkong Stock Connect"-Programm geändert. Konkret:
 

Chinesische Aktien kaufen - direkter Handel in Shanghai
 

Das bereits über längere Zeit diskutierte "Shanghai Hongkong Stock Connect"-Programm kam einer Öffnung des chinesischen Aktienmarkts gleich, denn ausländische Anleger konnten erstmals direkt an der Hongkonger Börse chinesische Aktien kaufen. Der Zugang ist jedoch bei weitem noch nicht so einfach wie etwa in anderen Ländern. Um in Shanghai handeln zu können, ist die Eröffnung eines Offshore-Renminbi-Kontos bei einem Broker in Hongkong notwendig.

 

Zunächst konnten Anleger Papiere von weiteren 568 Unternehmen handeln, was etwa 90 Prozent der Shanghaier Marktkapitalisierung entspricht. Ein Großteil davon war bisher kaum über die Börse in Hongkong handelbar. Der Schritt öffnete im Übrigen auch chinesischen Investoren den Weg an die Hongkonger Börse. Bisher war dieser Weg ebenfalls nur wenigen Anlegern offen gestanden. Auch wenn dieser Schritt eine große Entwicklung für den chinesischen Aktienmarkt darstellte, ist eine vollständige Liberalisierung um chinesische Aktien kaufen zu können, noch keineswegs in Sicht.
 

Chinesische Aktien kaufen - begrenztes Angebot
 

Neben der begrenzten Unternehmensauswahl haben die Finanzaufsichtsbehörden in Shanghai und Hongkong auch eine absolute Volumenbegrenzung eingeführt. Pro Tag sollen nur Papiere im Wert von 23,5 Mrd. Renminbi, umgerechnet etwa rund 3 Mrd. Euro, den Besitzer wechseln dürfen. Dieser Betrag entspricht in etwa dem Handelsvolumen eines durchschnittlichen Börsentages im Frankfurter Leitindex Dax im Xetra-Handel.
 

Mit der teilweisen Liberalisierung endete die Sonderstellung weniger Spezialfonds. Dieser Umweg war die bisher einzige Möglichkeit chinesische Aktien kaufen zu können. Durch die Öffnung der Shanghaier Börse erhalten westliche Anleger die Chance in die interessanten Branchen Chinas zu investieren. Bislang hatten in Hongkong vor allem teilprivatisierte Staatskonzerne ausländischen Investoren offen gestanden. Dieses Problem war auch einer der Gründe, warum Alibaba-Gründer Jack Ma den Weg an die Wall Street suchte und seinen Riesen-IPO nicht in China stattfinden ließ.

 

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