Marktübersicht

Dax
13.055,00
-0,02%
MDax
26.556,00
-0,05%
BCDI
138,53
0,00%
Dow Jones
23.430,33
0,31%
TecDax
2.544,50
-0,03%
Bund-Future
162,87
0,02%
EUR-USD
1,17
0,10%
Rohöl (WTI)
56,37
-0,70%
Gold
1.280,66
0,29%

Dubai-Crash

Horrende Kursverluste an einem einzigen Handelstag an irgendeiner Weltbörse gelten gemeinhin immer als Warnsignal für Anleger. An der Börse in Dubai sind die Kurse am 24. Juni 2014 fast zweistellig eingebrochen. Man erinnere sich - vor der Finanzkrise 2008 war Dubai bereits schon einmal Schauplatz eines Börsencrashs. Doch Parallelen zu damals sind nur bedingt erkennbar. Denn:

Dubai-Crash – der Immobilienmarkt als Auslöser

Der Auslöser für den jüngsten Dubai-Crash lag im überhitzten Immobilienmarkt des Emirates am Golf. Konkreter Anlass war die Krise der Bauholding Arabtec. Deren Aktienkurs hatte sich innerhalb weniger Tage mehr als halbiert. Die Folge davon waren Kettenreaktionen, wie sie überall auf der Welt schon vorgekommen sind:

Der Dubaier Aktienindex DFM General brach an einem Tag in der Spitze um rund neun Prozent ein und setzte auch in der nächsten Sitzung seine Abwärtsbewegung mit nur wenig geringeren Abschlägen fort. Für den seit Monaten schwächelnden Index war dieser Einbruch jedoch der größte Absturz seit dem Jahr 2008.

Dubai-Crash: Kettenreaktion dank Margin-Call

Hauptgrund für die damalige Misere war jedoch keineswegs eine breite Wirtschaftskrise, sondern die Aktienanlage auf Pump. Aufgrund der Kursverluste durch den Dubai-Crash kamen viele Anleger in die Bredouille, da sie Aktien auf Kredit erworben hatten. Da die Wertpapiere zugleich als Sicherheit für die Kredite dienten, wurden die Banken angesichts der einbrechenden Kurse nervös und forderten neue Sicherheiten.

Anleger, die im Rahmen des sogenannten Margin Calls keine neuen Sicherheiten bieten konnten, mussten ihre Aktien verkaufen, wodurch die Kurse an den Börsen zusätzlich unter Druck gerieten. Solche Szenarien können erfahrungsgemäß eine hohe Eigendynamik entwicklen, da sinkende Kurse das Potential haben, immer mehr kreditfinanzierte Aktiendeals ins Wanken zu bringen.

Dubai-Crash: Auswirkungen für die Weltmärkte begrenzt

Allerdings blieb der Dubai-Crash wie erwartet ohne größere Folgen für die wichtigen Märkte dieser Welt. Lediglich in unmittelbarer Nachbarschaft war die Verunsicherung etwas zu spüren. So gaben etwa die Indizes der Börsen in Abu Dhabi, Saudi-Arabien und Kuwait ebenfalls spürbar nach. In der Regel wurden die Verliererlisten dabei von Immobilientiteln angeführt.

 

Sie wollen langfristig ein Vermögen an der Börse aufbauen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie, denn der boerse.de-Aktienbrief analysiert seit 2002 mit aufwendigen Screening-Verfahren die Kursverläufe sämtlicher Aktien und kürt die 100 langfristig besten Aktien der Welt zu sogenannten Champions. Diese absoluten Top-Werte verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weitaus geringeren Rückschlägen als 99,9% aller börsennotierten Aktien. Als boerse.de-Besucher können Sie die aktuelle Ausgabe des boerse.de-Aktienbrief mit den Empfehlungen aus dem neuen Basisdepot der Woche hier kostenlos downloaden.

Kurssuche

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Geopolitische Unsicherheiten helfen!
  • Goldpreis kämpft mit 1300 US-Dollar!
  • Wann folgt die Barrick-Aktie?