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E.ON-Abspaltung

Getreu dem Motto „besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“ hat sich der Energieversorger E.ON Anfang Dezember 2014 zum größten Umbau seiner Konzerngeschichte entschlossen. Die Gründung eines neuen Unternehmens für das bisherige Kerngeschäft war zudem mit einer völligen Neuausrichtung der Geschäftspolitik verbunden. Durch die E.ON-Abspaltung entstanden 2016 zwei Konzerne, die sich beide berechtigte Hoffnungen auf eine Dax-Mitgliedschaft machen können.
 

Aufgrund der Energiewende in Deutschland hat konventionell erzeugter Strom immer geringere Absatzerfolge am Markt. Strom aus Erneuerbaren Energien gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist zudem kostenseitig im Vorteil.
 

Aus diesem Grund konzentriert sich E.ON in Zukunft hier auf drei Geschäftsbereiche, die eng miteinander zusammenhängen: Die Erzeugung von Erneuerbaren Energien, die Verteilung dieser durch intelligente Energienetze und entsprechende Kundenlösungen. Die E.ON-Abspaltung war dabei die logische Konsequenz dieser Entwicklung.
 

E.ON-Abspaltung: Börsennotierung beider Unternehmen geplant
 

Durch die E.ON-Abspaltung des bisherigen Kerngeschäfts wurden die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung, globaler Energiehandel und Exploration & Produktion in eine neue Gesellschaft namens Uniper überführt, die wiederum den bisherigen Aktionären mehrheitlich übertragen wurde. Im September 2016 erfolgte schließlich der Börsengang Unipers.

 

E.ON selbst hält nur eine Minderheitsbeteiligung an diesem neuen Unternehmen. Beide Konzerne sind parallel börsennotiert. Aufgrund der Größe der beiden Gesellschaften gehören sie auch in Zukunft zu den deutschen Blue Chips.
 

Der durch die E.ON-Abspaltung entstandene neue Konzern übernahm rund ein Drittel der insgesamt etwa 60.000 Mitarbeiter. Uniper steht primär für die Versorgungssicherheit. Neben den Kraftwerkskapazitäten im Bereich Kernkraft, Kohle, Gas und Wasserkraft wird die neue Gesellschaft ein starkes Erdgasportfolio erhalten, das von der Exploration & Produktion über Transportleitungen nach Europa und langfristige Gasbeschaffungsverträge bis zu erheblichen Speicherkapazitäten in Deutschland reicht.

 

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