Geld verdienen

Geld verdienen

 

Wer wünscht sich das nicht – an den Finanzmärkten Geld verdienen und sich damit ganz nebenbei ein kleines Vermögen aufbauen. Doch was so einfach klingt, erfordert einige Grundüberlegungen. Denn herkömmliche Zinsanlagen stellen längst keine ausreichende Verdienstmöglichkeit mehr dar. So gleichen die Renditen von Tages- oder Festgeldern bzw. den als relativ sicher geltenden Bundeswertpapieren in Zeiten historischer Niedrigzinsen vielfach nicht einmal mehr die Inflation aus und führen dadurch zwangsläufig zu einem Kaufkraftverlust. Gleichzeitig sind die Anleihemärkte dramatisch überbewertet und bergen deutlich mehr Risiken als Chancen, wobei die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken dem Wert des Geldes weiter zusetzt. Das bedeutet im Gegenzug: Nicht beliebig vermehrbare Sachwerte wie Aktien oder Gold gewinnen automatisch an Wert und eröffnen dem Anleger langfristig gesehen überdurchschnittliche Verdienst-Chancen. So lassen sich beispielsweise mit einfachen Index-Investments auf den Dax oder Dow Jones im Schnitt etwa 9% bzw. 6% p.a. verdienen.

 

Aktien als dauerhafte Verdienstquelle

 

Der Grund für die langfristig positiven Verdienstmöglichkeiten mit Aktien ist ganz einfach. Da sie einen festgelegten Anteil am Produktivvermögen eines Unternehmens verbriefen, wird jeder, der in Aktien investiert, quasi selbst zum Miteigentümer und partizipiert dadurch automatisch am langfristigen Wirtschaftswachstum. Auf lange Sicht kennen Aktien deshalb nur den Weg nach oben und bescheren Aktionären überdurchschnittliche Verdienst-Chancen, wobei die als Dividenden ausgeschütteten Gewinnanteile für einen zusätzlichen Zinses-Zins-Effekt sorgen. Insofern spielen abhängig vom betrachteten Zeitfaktor zwischenzeitliche Krisen bzw. Glück oder Pech an der Börse auch nur eine untergeordnete Rolle. Da es allerdings jederzeit zu vorübergehenden Schwankungen kommen kann, sollten Anleger grundsätzlich nur mit dem frei verfügbaren Geld in den Aktienmarkt einsteigen, das nicht für andere Anschaffungen verplant ist. Wertpapierkredite verbieten sich daher ganz von selbst. Weitere wichtige Überlegungen im Vorfeld eines Aktieninvestments sollten neben der eigenen Risikoneigung auch den Anlagehorizont und die Zielrendite betreffen. Bevor es ans Geldverdienen gehen kann, darf aber auch der Informationsaspekt nicht vernachlässigt werden. Denn je mehr konkrete Zahlen und Daten dem Anleger zum jeweiligen Unternehmen vorliegen, desto zielgerichteter kann am Ende die Anlageentscheidung ausfallen. Dabei kann sich auch ein testweise geführtes Musterportfolio lohnen, um die konkreten zukünftigen Verdienstaussichten einzelner Titel auszuloten.

 

Erfolgversprechende Strategien zum Geldverdienen

 

Wer mit Aktien langfristig Geld verdienen möchte, sollte sich in jedem Fall an nachweislich erfolgreichen Anlageprinzipien orientieren, die beispielsweise den Ein- und Ausstieg nach einem festen Plan regeln oder für eine ausreichende Diversifikation im Depot sorgen. Dabei hilft oft das bloße Beherzigen einfacher Börsenregeln wie z.B. „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“ oder „Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb“ entscheidend weiter. Denn im Börsenalltag spielt den meisten Anlegern sehr häufig gerade die eigene Psyche einen Streich und veranlasst sie zu einem suboptimalen Verhalten. Auch wenn natürlich niemand mit Sicherheit vorhersagen kann, wie sich Börsenkurse in einem festgelegten Zeitraum exakt entwickeln, kann das Befolgen einer einfachen Trendfolge-Strategie, die sich an der 200-Tage-Linie orientiert, bereits „Wunder wirken“. So ergibt sich bei einer Kreuzbewegung des Aktienkurses über den gleitenden Durchschnittskurs der vergangenen 200 Handelstage (GD200) automatisch ein Kaufsignal, während es in umgekehrter Richtung zu einem Verkaufssignal kommt. So einfach kann im Prinzip Geldverdienen sein, wenn sich der Anleger an diesen leicht nachvollziehbaren Trendfolgeansatz hält, der auch auf verschiedene Märkte und Zeitebenen übertragbar ist.

 

Geld verdienen mit den weltweiten Champions

 

Auch der Börsenverlag setzt bei der Auswahl seiner Champions-Aktien auf ein bereits seit vielen Jahren bewährtes Trendfolgesystem auf Basis der 200-Tage-Linie. Dabei werden alle drei Monate aus zehntausenden von Aktien die 100 besten und sichersten Werte der Welt selektiert. Champions-Titel verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weitaus geringeren Rückschlägen als 99,9% aller weltweit börsennotierten Aktien und sind damit ein Garant für den langfristigen Börsenerfolg. Als Grundlage für die Auswahl der Champions dient die auch im boerse.de-Aktienbrief verwendete Performance-Analyse, die den Kursverlauf der vergangenen zehn Jahre statistisch analysiert. Denn um die besten Werte zu finden, wird einzig und allein die historische Wertentwicklung herangezogen und in regelmäßigen Abständen überprüft. Sie spiegelt letztendlich den operativen Erfolg eines Unternehmens wider und stellt so quasi eine Art Lebenslauf der betreffenden Aktie bzw. der dahinterstehenden Firma dar, in dem sich nichts beschönigen oder verheimlichen lässt. Als boerse.de-Besucher können Sie die aktuelle Ausgabe des boerse.de-Aktienbrief mit den Empfehlungen aus dem neuen Basisdepot der Woche hier kostenlos downloaden.

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