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Geldanlage Millionäre

In der Wirtschaft ist „Best Practice“ ein oft benutzter Begriff. Gemeint ist damit, sich bewährte oder erfolgreiche Methoden von anderen abzuschauen und diese dann selbst zu übernehmen (hier erfahren Sie Details dazu...). Was in Unternehmen funktioniert, lässt sich auch beim Geld anlegen anwenden. Bessere Best-Practice-Vorbilder als bei der Geldanlage der Millionäre finden sich nirgendwo. Im Detail:
 

Zahl der Millionäre wächst
 

Der Grund, warum man bei der Geldanlage bei Millionären abschauen sollte ist anhand von Zahlen erklärt. Laut World Wealth Report 2015 kamen alleine 2015 720.000 Personen neu zur Gruppe der sogenannten „High Net Worth Individuals“ (HNWIs) hinzu.
 

Damit sind Personen gemeint, die über ein anlagefähiges Vermögen von über einer Million US-Dollar verfügen, ausgenommen selbstgenutzte Immobilien sowie Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände. Allein in Deutschland gab es 2016 etwa 1,2 Millionen HNWIs, was einem Wachstum von 5 Prozent im Vergleich zu 2014 entspricht. Und:
 

Nicht nur die Anzahl der Börsenmillionäre steigt, sondern auch deren Vermögen. Dies liegt vor allem an der verbesserten Wirtschafts- und Aktienmarktentwicklung. Laut dem Report stieg das Anlagevermögen der HNWIs um 4 Prozent auf ein Rekordhoch von weit über 60 Billionen US-Dollar Die Geldanlage der Millionäre scheint also auf erfolgreichen Rezepten zu beruhen. Denn:
 

Geldanlage der Millionäre: Die Mischung macht‘s
 

Entscheidend für den Erfolg ist die Mischung der verschiedenen Anlagen. Laut dem Report von 2014 fahren die Millionäre einen Bargeldanteil von 27 Prozent. Ebenfalls interessant ist der hohe Anteil von alternativen Investitionen. Deren Anteil stieg um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent des Portfolios.
 

Als alternative Sparformen gelten strukturierte Produkte, Hedgefonds, Derivate, ausländische Währungen, Rohstoffe und außerbörsliches Eigenkapital. Etwa ein Viertel wiederum wird in Aktien gehalten. Ein knappes Fünftel der Geldanlage der Millionäre ist in nicht selbstgenutzten Immobilien investiert. Anleihen machten rund 16 Prozent des Portfolios aus.
 

Für Privatanleger wiederum lässt sich aus diesen Zahlen nur der Schluss ziehen, endlich der Assetklasse Aktien die Bedeutung zukommen zu lassen, die sie verdient. Die Geldanlage der Millionäre macht es deutlich:
 

Bereits mit einem Viertel des Portfolios in Aktien lässt sich eine gute Rendite erzielen. Ausgewogen und Börsencrash-fest wird das Portfolio jedoch erst, wenn auch andere Sachwerte-Investments zur Anlage genutzt werden.

 

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