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Geldvernichtung

Die weltweiten Niedrigzinsen sorgen bei den Sparern in Deutschland und in anderen europäischen Ländern teilweise für große Verunsicherung. Denn anstatt eine Rendite für das Ersparte zu erhalten, droht inzwischen die Geldvernichtung - wenn man den Spargroschen tatsächlich zur Seite legt. Es mag plakativ klingen, aber es ist Tatsache: Zinspapiere werfen kaum noch etwas ab. Abhilfe schafft nur die langfristige Anlage in Sachwerte. Im Detail:
 

Kurz vor Weihnachten 2014 war es soweit. Die Umlaufrendite in Deutschland erreichte die psychologisch wichtige Marke von 0,5 Prozent. Bei der Umlaufrendite handelt es sich um die durchschnittliche Verzinsung aller deutschen Staatsanleihen. Der Wert ist damit einer der wichtigsten Indikatoren für die Zinsen im deutschen Finanzsektor.
 

Geldvernichtung: Bundesanleihen werfen kaum noch etwas ab
 

Egal ob Lebensversicherungen, Tagesgeldkonten oder Baukredite – sie alle orientieren sich an dem Durchschnittswert der Bundesanleihen. Der Rückgang ist dramatisch, denn zu Anfang des Jahres lag die Umlaufrendite noch bei 1,65 Prozent. Dies ist ein Rückgang um rund 70 Prozent innerhalb von 12 Monaten. Mehr Anzeichen für die Geldvernichtung braucht es eigentlich kaum, wenn man bedenkt, dass sich die Inflation inzwischen oberhalb der Umlaufrendite befindet.
 

Während die Zeichen in den USA bereits seit einigen Monaten auf „Zinswende“ stehen, ist in der Eurozone davon noch lange nichts zu sehen. Stattdessen wird seitens der Europäischen Zentralbank darüber nachgedacht Staatsanleihen oder andere Zinspapiere aus dem Bestand von Banken zu erwerben. Konkret:
 

Die Banken sollen dadurch angehalten werden mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben und so das Wachstum in der Europäischen Union anzukurbeln. Ob dieser Plan aufgeht ist offen. Sicher ist indes, dass den Sparern durch diese Ausweitung der Geldmenge immer niedrigere Zinsen drohen. Am Ende stehen hier Negativzinsen (auch für Privatanleger), was wiederum noch schnellere Geldvernichtung bedeutet.

 

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