Gute Aktie

Gute Aktien finden - was sind gute Aktien?

Gute Aktien

 

Auch wenn es an den Aktienmärkten langfristig stets nach oben geht (z.B. Dax +9% p.a.), gibt es an der Börse immer wieder gute und schlechte Phasen. Das bedeutet: Wer in den großen Börsentrends auf der richtigen Seite steht, kann erhebliche Mehr-Renditen erzielen. Fast ebenso wichtig wie der Investitionszeitpunkt ist die „richtige“ Aktienauswahl, bei der es vor allem darum geht, gute und aussichtsreiche Titel von weniger guten zu unterscheiden. Anleger, die bei der Aktiensuche nicht auf Empfehlungen anderer setzen möchten und stattdessen ihr eigenes „Stock-Picking“ betreiben, müssen sich dabei selbst eine möglichst erfolgversprechende Strategie zurechtlegen und die in die engere Wahl kommenden Werte einer sorgfältigen Fundamental- und/oder Technischen Analyse unterziehen. Denn allzu häufig erweist sich der Versuch, ohne ausreichende Informationen lediglich aus dem „Bauch“ heraus zu handeln als kontraproduktiv.

 

Gute Aktien mittels Trendfolge-Strategie finden

 

Eine große Hilfe bei der Suche guter Aktien stellt das Befolgen nachweislich erfolgreicher Anlagestrategien dar, die sowohl den Ein- als auch den Ausstieg nach einem festen Plan regeln. Deshalb lautet auch die wichtigste Börsenregel überhaupt: „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“. Doch was sich in der Theorie so einfach anhört, wird in der Praxis vielfach nicht beachtet. Das liegt vor allem daran, dass Verluste von Anlegern in der Regel zwei bis zweieinhalbmal so hoch bewertet werden wie Gewinne in gleicher Höhe und Buchverluste deshalb häufig viel zu lange „ausgesessen“ werden. Als „Ausweg“ aus diesem Dilemma kann sich bereits das Handeln nach einer relativ einfachen Trendfolge-Strategie erweisen. Als guter Orientierungspunkt dient dabei die 200-Tage-Linie, die den gleitenden Durchschnittskurs der vergangenen 200 Handelstage (GD200) repräsentiert, wobei beim Kreuzen des Aktienkurses über den GD200 ein Kaufsignal und bei einer Kreuzbewegung in umgekehrter Richtung ein Verkaufssignal entsteht. Dieses Vorgehen führt auf den unterschiedlichsten Märkten und Zeitebenen zu guten Ergebnissen.

 

Die Performance bestimmt die Güte einer Aktie

 

Um aussichtsreiche Aktien zu finden, setzt der Börsenverlag bereits seit vielen Jahren auf die bewährte Champions-Auswahlmethode, die auch im boerse.de-Aktienbrief zum Einsatz kommt. Der Grundgedanke: Nur die historische Performance und damit der „Lebenslauf“ bzw. operative Erfolg des dahinter stehenden Unternehmens bestimmt den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Aktie. Entscheidend für die Güte eines Titels ist deshalb einzig und allein dessen bisherige Kursentwicklung. Aus diesem Grund werden mittels der Performance-Analyse alle drei Monate aus zehntausenden von Aktien die 100 erfolgreichsten und sichersten Werte identifiziert, die sogenannten „Champions“. Diese verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weitaus geringeren Rückschlägen als 99,9% aller weltweit börsennotierten Aktien und sind damit ein Garant für den langfristigen Börsenerfolg. Die regelmäßige Auswahl der Einzeltitel erfolgt auch hier über eine Trendfolgestrategie auf Basis der 200-Tage-Linie.

 

Langfristig von einer guten Depotstruktur profitieren

 

So wichtig die Auswahl guter Aktien für die Rendite ist, so bedeutsam ist für den dauerhaften Börsenerfolg die Depotstruktur. Dabei empfiehlt sich ausgehend von der individuellen Risikoneigung des Anlegers ähnlich wie bei einer guten Fußballmannschaft eine starke defensive Grundausrichtung bestehend aus Standardaktien (Blue-Chips) und Aktienindizes wie z.B. dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) (etwa 70%). Darüber hinaus sollte sich das Aktien-Portfolio aus weiteren Risikoklassen zusammensetzen, sodass sich insgesamt die Form einer mit zunehmendem Risiko nach oben verjüngenden Pyramide ergibt. Der dynamische Mittelteil (20%) könnte dabei aus volatileren Nebenwerten (Small-Caps) sowie Aktien in Sondersituationen (z.B. Turnaround-Titel) bestehen und in der Pyramidenspitze (10%) spekulative Derivate (Optionsscheine und Hebel-Produkte) für einen „Leverage-Effekt“ sorgen. Um eine gute Depotstruktur zu erhalten, bietet es sich an, die Zusammensetzung des Aktien-Depots ein- bis zweimal pro Jahr zu überprüfen  und evtl. das Anfangsgewicht der einzelnen Risikoklassen wiederherzustellen („Rebalancing“). Der Vorteil: Emotionen werden bei der Anlage von vornherein ausgeschaltet und mögliche Risiken reduziert, da z.B. in boomenden Sektoren automatisch Gewinne mitgenommen und antizyklisch auf zurückgebliebene Bereiche verteilt werden.

 

Sie wollen langfristig ein Vermögen an der Börse aufbauen? 

Dann haben wir genau das Richtige für Sie, denn der boerse.de-Aktienbrief analysiert seit 2002 mit aufwendigen Screening-Verfahren die Kursverläufe sämtlicher Aktien und kürt die 100 langfristig besten Aktien der Welt zu sogenannten Champions. Diese absoluten Top-Werte verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weitaus geringeren Rückschlägen als 99,9% aller börsennotierten Aktien. Als boerse.de-Besucher können Sie die aktuelle Ausgabe des boerse.de-Aktienbrief mit den Empfehlungen aus dem neuen Basisdepot der Woche hier kostenlos downloaden.

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