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High Yield Bonds

Es ist eine alte Weisheit unter Anlegern, dass Risiken und Renditechancen meist im Gleichklang einhergehen. Anders gesagt: Hohe Renditen verbergen auch hohe Risiken. Entsprechende Erfahrungen mussten im Nachhinein etwa Anleger nach der Pleite des Windkraftanbieters Prokon (s. Prokon-Insolvenz) machen. Hohe einstellige Renditen der festverzinslichen Wertpapiere ließen viele Investoren blind gegenüber den damit verbundenen Risiken werden. Dabei lässt sich bei Anleihen sehr leicht das Risiko anhand der Rendite ablesen. Dennoch haben auch so genannte High Yield Bonds ihre Berechtigung - allerdings eher bei der professionellen Geldanlage.
 

High Yield Bonds - Bonität ist entscheidend
 

Festverzinsliche Wertpapiere zeichnen sich durch ihre klar definierten Zinszahlungen aus. Unter Zuhilfenahme des aktuellen Anleihekurses lässt sich so die Rendite des Papiers errechnen. Je höher die zu zahlenden Zinsen sind, umso größer ist das mit dem Wertpapier verbundene Ausfallrisiko. Papiere mit Zinssätzen im hohen einstelligen Bereich werden als Hochzinsanleihen bzw. international als High Yield Bonds bezeichnet.
 

Entscheidend für die Höhe des Zinssatzes ist stets die Bonität des dahinter stehenden Schuldners. Im Regelfall ein Unternehmen oder ein Staat. Die Bonität wird normalerweise durch eine externe Ratingagentur ermittelt. Die großen Gesellschaften wie Standard & Poor’s, Moodys oder Fitch greifen dabei auf Tabellen mit bis zu 21 Ratingstufen zurück.
 

Die jeweiligen Schuldner werden dann anhand der ermittelten Bonität auf eine dieser Stufen gesetzt. Die beste Bewertung entspricht meist einem dreifachen „A“, wobei Groß- und Kleinschreibung der Buchstaben ebenfalls eine Bedeutung haben können. Im Fall der High Yield Bonds entsprechen die Ratingstufen jedoch allesamt dem sogenannten Non-Investment-Grade. Damit dürfen nur wenige Anleger, wie etwa spezielle Fonds oder Institutionelle Investoren mit entsprechendem Anlageprofil, High Yield Bonds in ihre Depots nehmen.
 

High Yield Bonds - Zukunftschancen nicht außer Acht lassen
 

Eigentlich sind die Renditen der High Yield Bonds ein Warnzeichen für hohe Risiken. Im Fall von kriselnden Staaten können hohe Renditen jedoch auch durchaus wieder schnell nach unten gehen. Entscheidend ist dabei die absolute Höhe des Zinssatzes, der deutlich macht, wie die Bonität bei Ausgabe der Anleihe war. Im Fall eines kurzfristigen Problems schießen die Renditen entsprechender Papiere dann in die Höhe, können jedoch ebenso rasch wieder nach unten gehen. Aktien bieten ein weitaus attraktiveres Chance/Risiko-Profil.

 

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