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HP-Aufspaltung

Es ist in den vergangenen Jahren zum Sport geworden, dass sich US-Konzerne von bis dato wichtigen Sparten verabschieden. Der Nahrungsmittelhersteller Kraft hat es bereits getan, Kraft und Mondelez gehen nun getrennte Wege. Vor kurzem kündigte auch das Internetauktionshaus eBay an, seinen Zahlungsdienstleister Paypal an die Börse bringen zu wollen. Etwas ganz besonderes hat derweil der einstmals größte PC-Hersteller der Welt, Hewlett-Packard (HP) vor: Die HP-Aufspaltung soll das Ende vom früheren Kerngeschäft einläuten.
 

HP-Aufspaltung bis Ende Oktober 2015
 

HP blickt dieser Tage auf 75 Jahre Firmengeschichte. 1939 war das Unternehmen von den Stanford-Absolventen William Hewlett und David Packard gegründet worden. Mit dem ersten Produkt, dem HP200A, einem Tonfrequenzgenerator, und der Entwicklung in der Garage in Palo Alto wurde zudem quasi das Silicon Valley ins Leben gerufen.
 

Eigentlich sind die Pläne einer HP-Aufspaltung nichts Neues. Bereits vor drei Jahren hatte der Konzern entsprechende Pläne publik gemacht, war jedoch gescheitert. Nun unternimmt der IT-Konzern also einen neuen Versuch. Im Rahmen dessen soll das Geschäft mit Computern und Druckern als Hewlett-Packard Enterprise von der aktuellen HP-Chefin Meg Whitman am Markt bestehen. Das restliche Geschäft mit Dienstleistungen und Technik für Unternehmen wiederum soll von HP-Vice President Dion Weisler unter dem Namen HP Inc. weiter geführt werden. Geplant ist die Umsetzung der HP-Aufspaltung bis Ende Oktober 2015.
 

HP-Aufspaltung mit radikalem Umbau versehen
 

Die nun angekündigte HP-Aufspaltung geht auch mit einem massiven Arbeitsplatzabbau einher. Von einstmals 350.000 Angestellten sollen bis zu 55.000 Stellen gestrichen werden. Nachdem zunächst 2012 der Abbau von 30.000 Stellen angekündigt worden war, wurde die Zahl später auf 50.000 erhöht. Weitere 5000 Stellen sind dabei also keineswegs ganz so überraschend. Der Personalabbau wurde auch durch die Zusammenlegung von Computer- und Druckergeschäft ermöglicht. Diese Sparte erwirtschaftet zuletzt einen Jahresumsatz von rund 58 Mrd. US-Dollar.


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