Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen

Medizintechnik ist schon lange ein ganz wesentliches Element bei der Versorgung von Verletzten und kranken Menschen. Aktuell erlebt die Branche einen Evolutionsschub, denn immer öfter kommt auch im Gesundheitswesen Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz.

Das ist ein Vorteil für Patienten und Ärzte, aber auch für Geldanleger. Denn mit den richtigen Technologie-Champions lässt sich dieser Trend intelligent nutzen. Die Einsatzmöglichkeiten für Technologien wie KI im Gesundheitssektor sind groß. Wer dabei an Operations-Roboter und Telemedizin denkt, liegt richtig. Doch es gehört noch mehr dazu.

Immer häufiger wird Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung und Erprobung neuer Medikamente eingesetzt. Das kann sich richtig lohnen, denn die Pharmaforschung ist sehr zeit- und kostenaufwendig. Einen neuen Wirkstoff zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen, kann bis zu zwei Milliarden Dollar kosten. Zudem scheitert das Gros der neuen Therapien in einer der drei klinischen Testphasen und bekommt nie die Zulassung der Gesundheitsbehörden.

Enormes Gewinn-Potenzial

Helfen kann KI vor allem deshalb, weil die Entwicklung neuer Arzneimittel auf riesigen Datenmengen beruht. Diese lassen sich durch automatisierte Algorithmen sehr viel schneller und effizienter auswerten als mit herkömmlichen Verfahren. Schon vor Beginn der aufwendigen klinischen Tests lässt sich mit KI die Erfolgswahrscheinlichkeit eines neuen Wirkstoffs eingrenzen und abschätzen.

Der Vorteil: Entpuppt sich die Entwicklung als wenig aussichtsreich, kann sie früh korrigiert oder gestoppt werden. Das spart unnötige Ausgaben. Das Potenzial für Einsparungen ist enorm. Experten schätzen, dass durch KI in der Medikamentenentwicklung etwa 20 Prozent Zeit eingespart werden kann. Gleichzeitig könnte auch die Fehlerquote um ein Fünftel gesenkt werden. Beides zusammen bewirkt eine Kostenreduktion von ebenfalls 20 Prozent, heißt es in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Drug Discovery Today.

Neue Möglichkeiten

Für Anleger besonders interessant: Unternehmen verlassen ihre ausgetretenen Pfade und arbeiten in ganz neuen Konstellationen miteinander zusammen. Aufgrund von KI mischen im Healthcare-Sektor plötzlich Firmen mit, die aus ganz anderen Bereichen kommen. Beispielsweise plant Moderna, bekannt für seinen Covid-19-Impfstoff, Quantencomputer und KI einzusetzen, um neue mRNA-Medikamente zu entwickeln. Hardware, Software und Wissenschaftler stellt IBM zur Verfügung. Ziel ist, den Impfstoffhersteller zu helfen, die Eigenschaften eines Moleküls vorherzusagen. Auch einige Technologie-Champions wie Amazon, Google (Alphabet) oder Apple sind mittlerweile mit digitalen Anwendungen im Healthcare-Markt unterwegs.

Viele andere werden nachziehen. Diese schon heute zu identifizieren, ist jedoch aufwendig. Statt selbst zu recherchieren, können Anleger aber auch einfach in ein Tech-Aktien-Portfolio investieren, wie den mit dem Goldenen Bullen als Fondsinnovation des Jahres 2023 ausgezeichneten boerse.de-Technologiefonds. Denn:

Mit diesem Fonds wird in die laut boerse.de-Performance-Analyse langfristig besten Technologie-Aktien der Welt investiert – etablierte Champions wie Apple oder Microsoft, die 60% des Fondsvolumens ausmachen. Um die zukünftigen Technologie-Highflyer und potenziellen Champions frühzeitig zu erkennen, werden die restlichen 40% in ein breit gestreutes Portfolio von mehr als 500 Technologie-Aktien investiert. Nach der Survival-of-the-Fittest-Philosophie von Charles Darwin erhalten die erfolgreichsten Technologie-Titel im Laufe der Zeit den größten Anteil im Depot.

Den boerse.de-Technologiefonds gibt es sowohl in einer ausschüttenden als auch in einer thesaurierenden Variante, er ist außerdem sparplanfähig. Alle Details zu dem Konzept lesen Sie in einem White Paper der beiden Fondsinitiatoren Prof. Dr. Hubert Dichtl und Thomas Müller bzw. unter www.boerse-technologiefonds.de.

 

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