Wie Sie mit Diversifikation Klumpenrisiken vermeiden

Der Volksmund weiß: „Auf zwei Beinen steht man besser.“ Übertragen auf die Geldanlage nennt sich dieses Prinzip Diversifikation. Gemeint ist damit, das Vermögen auf eine sinnvolle Anzahl unterschiedlicher Anlageobjekte zu verteilen, um Risiken zu minimieren und Chancen besser nutzen zu können. Das heißt:

Es geht dabei keineswegs nur um die Frage ob Aktien, Anleihen, Immobilien usw. sondern auch um tiefergehende Details. Sie wissen:

Die Anzahl der Unternehmen, die weltweit Aktien ausgegeben haben, ist beeindruckend und umfasst eine schier unüberschaubare Vielzahl von Möglichkeiten. Eine exakte Zahl lässt sich kaum beziffern, doch Schätzungen gehen von einer großen fünfstelligen Anzahl aus. Diese Vielzahl an börsennotierten Unternehmen verdeutlicht die enorme Bandbreite an Investitionsmöglichkeiten, die Anlegern zur Verfügung stehen. Doch gerade diese Fülle macht es notwendig, bei der Auswahl und Verteilung von Aktien eine durchdachte Strategie zu verfolgen.

Hier kommt das Prinzip der Diversifikation ins Spiel: Eine sinnvolle Aktienanlage sollte nicht nur breit gefächert sein, sondern gezielt nach Ländern, Branchen und Sektoren aufgeteilt werden. Dadurch wird das Risiko eines Portfolios minimiert, da es weniger abhängig von der Entwicklung einzelner Unternehmen, Regionen oder Industrien ist. Diversifikation ist somit das Kernprinzip, um stabile und langfristig erfolgreiche Investitionen zu ermöglichen.

In der Anlagerwelt gibt es wohl kaum einen zweiten Investor, der das Prinzip der Diversifikation so konsequent und nachhaltig umsetzt wie der norwegische Staatsfonds. Dieser Fonds, der zu den größten und einflussreichsten Investoren weltweit zählt, ist ein Paradebeispiel für die effektive Anwendung einer breit gestreuten Anlagestrategie.  Denn:

Von den mittlerweile über 1,4 Billionen Euro an Fondsvolumen sind mehr als 70 Prozent in Aktien investiert. Laut aktuellen Angaben des Fonds hält er Beteiligungen an über 9.200 Unternehmen weltweit mit einem durchschnittlichen Anteil von rund 1,3 Prozent. Anders gesagt:

Der norwegische Staatsfonds ist der größte Einzelaktionär der Welt! Die Entscheidungen und Anlageideen stoßen dabei naturgemäß auf großes Interesse. So auch aktuell: Die Norweger wollen sich nämlich von Öl- und Gasunternehmen trennen.

Der Grund ist simpel. Der Fonds wird durch die Einnahmen des norwegischen Staates aus der Förderung der heimischen Öl- und Gasvorkommen gespeist. Insofern ist die Öl- und Gasbranche ein gewisses Klumpenrisiko, das sinnvollerweise reduziert wird. Das gilt erst recht vor dem Hintergrund, dass Norwegen Großaktionär beim heimischen Ölkonzern Statoil ist.

Der norwegische Staatsfonds wird also über kurz oder lang seine Beteiligungen an den Öl- und Gasunternehmen abstoßen und in andere Sektoren investieren. Das macht absolut Sinn. Ähnliche Gedanken sollte sich auch jeder Privatinvestor regelmäßig machen:

Gibt es ein Investment von dessen Erfolg man noch auf andere Weise abhängt? Das gilt etwa für Arbeitnehmer eines börsennotierten Unternehmens. Dessen Aktien in Verbindung zum Angestelltenverhältnis stellen aus Sicht der Diversifikationstheorie auch eine Art Klumpenrisiko dar. Letztlich stellt die Beseitigung solcher Klumpenrisiken aber erst eine Feinheit bei der Geldanlage dar. Weit davor kommt die Auswahl passender Aktien. Für den langfristigen Vermögensaufbau haben sich dabei defensive Werte als sinnvoll erwiesen.

Dabei sind diese nicht nur bei klassischen Konsumgüterherstellern zu finden, sondern auch in anderen Branchen, die jeder Mensch mehr oder minder täglich benötigt. Der boerse.de-Aktienfonds bietet dabei einen interessanten Querschnitt durch solche Aktien, denn ganz nach dem Motto "Gegessen, getrunken und geputzt wird immer!" investiert der boerse.de-Aktienfonds transparent, regelbasiert und innovativ mit gleicher Gewichtung in 40 Top-Champions. Am besten Sie schauen einmal auf www.boerse-aktienfonds.de nach, welche das sind.