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Lagerung Goldreserven

Die Goldbestände der Deutschen Bundesbank gelten als eines der größten Geheimnisse der Bundesrepublik. Nachdem das deutsche Gold während des Kalten Krieges aus Sicherheitsgründen ohne Widerspruch mehrheitlich im Ausland gelagert worden war, soll die Lagerung der Goldreserven im Ausland im Zuge der Finanzkrise und der gewachsenen Bedeutung des Edelmetalls nun langsam zu Ende gehen.
 

Die Ankündigungen der Deutschen Bundesbank werden jedoch nur von wenigen Interessierten als zufriedenstellende Antwort angesehen. Da die großen Mengen nicht einfach von jedermann zu kontrollieren sind, öffnet die Geheimniskrämerei der Notenbanken die Tür für Verschwörungstheorien. Daher dürfte die Lagerung des deutschen Goldes auch in Zukunft viel Raum für Spekulation lassen.
 

Lagerung der Goldreserven - ein Schatz entsteht
 

Durch die Gründung der Deutschen Bundesbank und der Teilnahme der Deutschen Mark am Bretton-Woods-System spielte Gold über die Jahre eine wichtige Rolle im internationalen Zahlungsverkehr. Anstatt jedoch bei jedem Transfer tatsächlich das Gold zu transportieren, wurde an den führenden Goldhandelsplätzen New York, London und Paris einfach der Eigentümernachweis verändert.
 

Zudem bestand während des Kalten Kriegs die weitverbreitete Ansicht, dass die Lagerung der Goldreserven besser nicht in Deutschland erfolgen sollte. Alles in allem entstand so im Lauf der Jahre ein Goldschatz, welcher in der Spitze 1968 einen Umfang von 4000 Tonnen erreichte. Seither sank der Goldbestand jedoch wieder deutlich, auf zuletzt 3381 Tonnen (per 31.12.2015/Quelle Deutsche Bundesbank).
 

Lagerung der Goldreserven - das deutsche Gold kommt heim
 

Vor inzwischen knapp sechs Jahren kündigte die Deutsche Bundesbank an, die Lagerung der Goldreserven langfristig neu ordnen zu wollen. Bisher wird etwas weniger als die Hälfte des deutschen Goldes bei der Zentrale der Bundesbank in Frankfurt am Main verwahrt. Ein großer Teil lagert in New York und der Rest befindet sich in London, gefolgt von Paris.
 

Ab 2020 soll die Hälfte des deutschen Goldes in heimischen Tresoren, die andere Hälfte bei den Partnernotenbanken Federal Reserve Bank of New York und der Bank of England in London lagern. Der Bestand bei der Banque de France in Paris wird hingegen vollständig aufgelöst.


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