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Reichensteuer

In Zeiten steigender Steuereinnahmen bringt die Erschaffung neuer Steuern in der Regel wenig Begeisterungsstürme. Dennoch hält sich in der Politik seit fast einem Jahrzehnt die Forderung nach einer Reichensteuer. In Deutschland wurde der Spitzensteuersatz für hohe Einkommen erhöht. In Frankreich ist derweil seit kurzem eine andere Form der Reichen-Besteuerung Realität - wenn auch mit zweifelhaftem Erfolg.
 

Reichensteuer würde immer mehr Menschen betreffen
 

Je nach Ausgestaltung der Reichensteuer betrifft diese eine wachsende Zahl an Menschen. Entscheidend ist dabei nicht nur die so genannte Bemessungsgrundlage (also die absolute Höhe des Vermögens) sondern auch die wachsende Zahl an Reichen. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hielt das reichste Tausendstel 2012 rund 14 bis 16 Prozent des Gesamtvermögens.

 

Reichensteuer – das Testland Frankreich
 

In Frankreich wurde eine besondere Reichensteuer zu Beginn des Jahres 2015 Gesetz. Unternehmen sind seither verpflichtet auf die Gehaltsbestandteile von mehr als einer Million Euro Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 75 Prozent abzuführen. Das Ganze ist zunächst befristet auf zwei Jahre. Während in Frankreich dank der Ausgestaltung nur etwa 1000 Menschen von der Reichensteuer betroffen sind, betrifft das Äquivalent in Deutschland aber mehr Menschen. Denn:
 

Reichensteuer erhöht Spitzensteuersatz
 

In Deutschland gibt es abseits der Diskussion um eine Reichensteuer wie in Frankreich bereits eine besondere Form der Besteuerung für Reiche. In der Einkommensteuer gilt seit 2007 ein erhöhter Steuersatz. Dabei zahlen Ledige ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.731 Euro bzw. Zusammenveranlagte ab 501.462 Euro den erhöhten Spitzensteuersatz von 45 Prozent. Während in Frankreich nur Angestellte von der Reichensteuer betroffen sind, sind dies in Deutschland aber auch Freiberufler und Selbständige.

 

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