Rentenlücke schließen

Die Rentenlücke schließen

Wenn zukünftige Ruheständler alljährlich ihre Renteninformation per Post erhalten, ist den meisten sofort klar: Zwischen ihrem aktuellen Netto-Einkommen und den darin von der Deutschen Rentenversicherung prognostizieren Bezügen bei Erreichung der Regelaltersgrenze klafft eine zum Teil erhebliche finanzielle Lücke. Dies zeigt auch eine repräsentative Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Fondverbands BVI. Daraus geht hervor, dass über die Hälfte der Befragten damit rechnen, dass ihre spätere gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um den gewohnten und auch im Alter angestrebten Lebensstandard ohne Einbußen beibehalten zu können. Laut der Studie schätzen allein mehr als zwei Drittel die künftige Rentenlücke, die es zu schließen gilt, auf mindestens 250 Euro pro Monat.

 

Berechnen Sie selbst Ihre Vorsorgelücke

Wie hoch der monatliche Renten-Fehlbetrag im Einzelnen ausfällt, lässt sich über spezielle Tools auf diversen Finanzportalen wie z.B. auch beim BVI berechnen. Allerdings hängt deren Aussagekraft von vielen verschiedenen Variablen ab, wie z.B. der Inflation oder der Entwicklung von Zinsen, Steuern und Sozialabgaben. Aber auch die Lebenserwartung und damit verbunden das sogenannte „Langlebigkeitsrisiko“ sollte in die Analyse einbezogen werden. Da sich die Einflussfaktoren laufend ändern, muss die eigene Rentenlücke allerdings in regelmäßigen Abständen immer wieder neu berechnet werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn bis zum Renteneintritt noch eine sehr lange Zeitspanne besteht.

Mit privater Altersvorsorge gegen das Rentenloch

Wer sich dagegen auf keine bloßen Rechenexempel verlassen möchte, sollte die Altersvorsorge auf Basis der gesetzlichen und einer evtl. betrieblichen Absicherung in die eigenen Hände nehmen, um ein absehbares Rentenloch zu verhindern. Dies sieht auch der überwiegende Teil der Befragten in der BVI-Studie so, wobei darin zur Schließung der Rentenlücke vor allem auf die private Vorsorge und die eigenen Ersparnisse verwiesen wird. Erst dahinter folgen mit großem Abstand die familiäre und betriebliche Unterstützung. Grundsätzlich gilt: Je frühzeitiger mit der privaten Alterssicherung begonnen wird, desto besser. Dabei sollten zwei Dinge an oberster Stelle stehen: Flexibilität und eine eindeutige Ausrichtung auf Aktieninvestments, ohne die in Zeiten historischer Niedrigzinsen keine echte Kapitalvermehrung mehr möglich ist.

 

Die Rentenlücke aktienorientiert schließen

Denn Aktien verbriefen einen konkreten Anteil am Produktivvermögen eines Unternehmens und bieten trotz zwischenzeitlicher Schwankungen langfristig die höchsten Renditechancen (z.B. Dax 9% p.a.). Da die Wirtschaft auf lange Sicht wächst, führt auch der Weg an den Aktienmärkten dauerhaft immer weiter nach oben. Die als Dividende ausgeschütteten Gewinnanteile sorgen dabei für einen zusätzlichen Zinses-Zins-Effekt. Wer seine Rentenlücke mit Aktienanlagen schließen möchte, ohne sich dabei ständig um seine Finanzgeschäfte kümmern zu müssen, findet gerade in Aktienfonds das geeignete Instrument, um sich ein zusätzliches Standbein für seinen Ruhestand aufzubauen. So lassen sich hier die Chancen und Risiken nach dem Prinzip der „Risikostreuung“ bereits mit geringen Geldbeträgen auf eine Vielzahl von Wertpapieren verteilen, wobei das angesammelte Vermögen rechtlich gesehen in einem Sondervermögen geschützt ist. Darüber hinaus unterliegen Aktienfonds strengen Anlagevorschriften und Dokumentationspflichten.

Flexible Aktienfonds-Sparpläne vermeiden Einschnitte bei der Rente

Ein weiterer Vorteil, um der Vorsorgelücke zu entgehen: Aktienfonds sind in der Handhabung sehr einfach und können in Form eines Sparplans auch ohne hohe Einmalbeträge äußerst flexibel an die jeweilige Lebens- und Finanzsituation angepasst werden. Der besondere Clou: Da durch die regelmäßige Anlage gleich hoher Sparbeträge bei fallenden Kursen automatisch mehr und bei steigenden Märkten entsprechend weniger Anteile erworben werden, ergibt sich insgesamt ein Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average). Die ansonsten übliche aber meist vergebliche Suche nach dem „besten“ Einstiegszeitpunkt (Market-Timing) erübrigt sich dadurch ganz von selbst.

Mit dem BCDI-Aktienfonds eine Rentenlücke verhindern

Auch der BCDI-Aktienfonds (A2AQJY) kann über einen regelmäßigen Sparplan erworben werden. Er investiert streng regelbasiert und völlig transparent zu gleichen Teilen in die zehn BCDI-Defensiv-Champions des bislang sehr erfolgreichen boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) sowie in die weiteren 15 Champions mit der niedrigsten Risikokennziffer. Hier finden Sie weitere Infos zum BCDI-Aktienfonds...

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