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Stefan Persson

Es gibt nur wenige Unternehmen aus Schweden, die weltweit bekannt sind. Neben der Möbelhauskette IKEA ist dies vor allem H&M, eine der führenden Textilketten. H&M hat seine Wurzeln in einem 1947 eröffneten Damenbekleidungsgeschäft im schwedischen Västerås. Das damalige Familienunternehmen ist auch heute noch mehrheitlich in der Hand der Gründerfamilie. Der mehrfache Milliardär Stefan Persson, der Sohn des H&M-Gründers, zieht im Hintergrund die Fäden während sein Sohn Karl-Johan die operativen Geschäfte führt.
 

Auf die Idee günstige Kleidung für die Massen anzubieten kam Erling Persson, dem Vater von Stefan Perrson, bei einer USA-Reise im Jahr 1946. Als Name für sein Unternehmen entschied er sich für Hennes, was auf Schwedisch so viel bedeutet wie „ihres“ oder „für sie“. Durch die Übernahme des Jagdbekleidungshändlers Mauritz Widforss kam auch der zweite Namensbestandteil ins Unternehmen. Seither firmiert man unter Hennes & Mauritz. Die Filialen wiederum werden unter der Abkürzung H&M geführt.
 

Durch den ersten Generationenwechsel kam 1982 Stefan Persson an die Spitze des Unternehmens. Dieses hatte damals erst wenige Filialen im Ausland, was sich unter seiner Führung drastisch ändern sollte. Er setzte rigoros auf Expansion und dies mit Erfolg: Insgesamt betreibt H&M heute über 3.300 Filialen in 54 Ländern. Ein wichtiger Markt ist dabei Deutschland mit 425 Geschäften und rund 21.000 Mitarbeitern.
 

Unter der Führung von Stefan Persson wurde nicht nur die weltweite Expansion vorangebracht, sondern auch das Produktsortiment dem schnell sich ändernden Geschmack angepasst. Seither setzt H&M konsequent auf die Trends auf den Laufstegen dieser Welt und macht diese kompatibel für die Masse.
 

Dabei schaffen es die Schweden (relative) Qualität zu günstigen Preisen anzubieten und dank der aktuellen Mode immer am Puls der jungen Käuferschicht zu sein, die dem Unternehmen hohe Umsätze beschert. 1998 wechselte Stefan Perrson in den Aufsichtsrat von Hennes & Mauritz, wo er als dessen Vorsitzender und Großaktionär die Fäden weiter in der Hand hält. Dank seines 30-prozentigen Firmenanteils gilt Stefan Perrson als reichster Schwede und befindet sich weltweit in der Top 20 der reichsten Menschen – mit der Aktie seines Unternehmens haben wiederum boerse.de-Aktienbrief-Leser seit Jahren viel Freude im eigenen Depot.


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