Symmetrisches Dreieck

Symmetrisches Dreieck

Die dritte wichtige Dreiecks-Chart-Formation neben dem aufsteigenden und dem absteigenden Dreieck ist das symmetrische Dreieck, das sowohl in einem Aufwärts-, als auch in einem Abwärtstrend auftreten kann. Da ein symmetrisches Dreieck zu etwa drei Viertel in Richtung des vorangegangenen Trends aufgelöst wird, kann es ebenfalls den sogenannten Trendbestätigungs- bzw. Trendfortsetzungs-Formationen zugerechnet werden. Allerdings ist hier auch grundsätzlich eine Trendumkehr-Formation möglich, weshalb vom Anleger vor einer Positionierung in jedem Fall eine hinreichende Bestätigung der Ausbruchsrichtung auf Schlusskursbasis abgewartet werden sollte. Eventuell kann es sich auch lohnen, erst eine Rückkehrbewegung (Pull Back) an die gebrochene Dreieckslinie für den Ein- oder Ausstieg zu nutzen.

Woran lässt sich ein symmetrisches Dreieck erkennen

Ein symmetrisches Dreieck ist dadurch gekennzeichnet, dass der zugrundeliegende Kurs auf und ab schwankt, wobei die ausgebildeten Hochs und Tiefs zunehmend kleiner werden und sich einander immer weiter annähern. Das bedeutet: Der Kurs bewegt sich in immer kleineren Ausschlägen nach oben und unten seitwärts. Das symmetrische Dreieck wird begrenzt durch zwei konvergierende Trendlinien, wobei die obere Linie einen fallenden und die untere Linie einen steigenden Verlauf aufweist. Damit überhaupt von einer Dreiecks-Formation gesprochen werden kann, sollte es zu mindestens vier aufeinanderfolgenden Umkehrpunkten kommen. In der Praxis wechselt der Kursverlauf bei der Dreiecksbildung aber meist fünf- bis sechsmal die Richtung. Ein Ausbruch aus einem symmetrischen Dreieck gilt dann als besonders zuverlässig, wenn er von der Basis des Dreiecks aus gesehen bis zur Spitze in einem Bereich zwischen etwa 66 und 75 Prozent erfolgt. Unter Umständen lässt sich an einem höheren Handelsvolumen bereits bei der Dreiecksbildung die spätere Ausbruchsrichtung erkennen. In der folgenden Grafik wird die Formation durch das Unterschreiten der unteren Trendlinie mit einem Verkaufssignal in Trendrichtung aufgelöst.

Woran lässt sich ein symmetrisches Dreieck erkennen?

Zweifache Kurszielbestimmung beim symmetrischen Dreieck

Während sich beim steigenden und fallenden Dreieck das zu erwartende Mindestkursziel durch einfache Spiegelung der Dreieckshöhe über bzw. unter die horizontale Begrenzungslinie automatisch ergibt, sind beim symmetrischen Dreieck grundsätzlich zwei verschiedene Methoden der Kurszielbestimmung gebräuchlich. So lässt sich auch hier die am ersten Auflagepunkt (Basis) festgestellte Höhe des Dreiecks als Maßstab verwenden und genau an der Ausbruchsstelle in Ausbruchsrichtung anlegen (Kursziel 2). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zu der Dreiecksbegrenzungslinie, die der durchbrochenen Trendlinie gegenüber liegt, eine Parallele zu ziehen und damit einen entsprechenden Trendkanal anzulegen, aus dem das entsprechende Kursziel abgelesen werden kann (Kursziel 1).

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