Rosenheim (boerse.de) - Die Anleger setzen wieder vermehrt auf Gold-ETFs. Der weltgrößte Fonds dieser Art, der SPDR Gold Trust von State Street Global Advisors, erreichte einen Mittelzufluss, dem 6 Tonnen Gold entsprachen. Auch der Anbieter ETF Securities, der in Europa gut vertreten ist, konnte Mittelzuflüsse in Höhe von 6,8 Tonnen verbuchen.
Bislang pendelt der Goldpreis um die Marke von 1600 US-Dollar je Feinunze. Investoren rechnen aber mit höheren Goldnotierungen aufgrund der hohen Liquidität, die von den Zentralbanken in den Markt gepumpt wird. Analysten gehen sogar davon aus, dass der Goldpreis noch in diesem Jahr deutlich ansteigen könnte.
Gold-ETFs sind in der Europäischen Union nicht zugelassen, da sie nur einen Rohstoff enthalten und damit keine ausreichende Streuung gewährleisten. Als Goldindexprodukte sind ETCs verfügbar, die aber finanztechnisch keine ETFs, sondern besicherte Schuldverschreibungen und somit Zertifikate der jeweiligen Bank sind.
Quelle: boerse.de