die Börsen sind ein ewiges Wechselspiel von Hausse und Baisse und alle großen Wendephasen der Märkte sind durch Gier bzw. Angst gekennzeichnet. Dabei gibt es niemals einen direkten Übergang von einem Stimmungsextrem zum andern, sondern eine sich in einem Trend kontinuierlich ändernde Gemütslage. Die Masse der Anleger verhält sich nach diesem Muster:
In der Gierphase werden die Einsätze erhöht und schon die Gewinne von morgen und übermorgen ausgerechnet. Dann kommt die „es-wird-schon-wieder-Phase“, danach ein sich permanent steigerndes Frustgefühl und daraus wird schließlich eine wachsende Angst, die am Ende in eine völlige Kapitulation und einer Komplett-Glattstellung mündet. Dem Rückzug folgen eine mehr oder weniger lange Abstinenz und - nachdem die Kurse eine Weile geklettert sind - schließlich die ersten Neu Versuche. Sie erinnern sich:
Während des Börsenhype war es die Gier, die selbst ansonsten sehr besonnen denkende Zeitgenossen beinahe blind Neu-Emissionen zeichnen und in die aberwitzigsten Geschäftsmodelle investieren ließ. Die großen Indizes markierten im Frühjahr 2000 ihre Höchstkurse, doch die gute Stimmung hielt noch viele Monate an. Für die meisten Anleger waren die rückläufigen Notierungen zunächst einmal eine willkommene Nachkaufgelegenheit, zumal die Anlagedepots rund um den Erdball hohe Buchgewinne ausgewiesen hatten. Sie wissen:
Die Phase dieser grenzenlosen Unbekümmertheit ist genauso in die Annalen der Börsengeschichte eingegangen, wie die anschließende dreijährige Baisse, die zur größten Geldvernichtung aller Zeiten geführt hat. Es wird lange dauern, bis diese Giganten-Baisse aus den Köpfen der Anleger verschwunden ist und genau das ist die ganz besondere Perspektive der laufenden Hausse. Überlegen Sie bitte selbst:
Befinden wir uns in einer Phase der Gier, oder in einer Phase der Angst? Fragen Sie einfach einmal Ihre Nachbarn oder Kollegen zum Thema Aktien. Die meisten werden desinteressiert abwinken und Ihnen erzählen, wie massiv die Kurse gefallen sind. Denn die junge Hausse ist an der Öffentlichkeit bisher völlig vorbeigegangen, und die Masse der (Neu-)Anleger von 1999/2000 sitzt noch immer auf völlig zerstörten (und auch hoffnungslosen) New-Economy-Depots. Aber gleichzeitig ist noch immer eine große Grund-Angst zu spüren, für die lediglich die Stories wechseln. Vor Wochen dominierte die Angst, dass sich der konjunkturelle Aufschwung nur als Strohfeuer entpuppen könnte. Nun ist es die Angst vor Zinserhöhungen angesichts der möglicherweise boomenden Wirtschaft. Das ist kurios, aber völlig typisch. Daher:
Psychologisch ist die Börsen-Hausse nach wie vor hervorragend untermauert, doch letztlich entscheidend sind natürlich die Kurse selbst. Aber gerade deswegen: Erinnern Sie sich an die Fehler, die Sie vielleicht in der Vergangenheit gemacht haben. Es gibt keinen Anleger, der noch kein Lehrgeld gezahlt hat, aber viele, die immer wieder zahlen! Folgen Sie daher alleine den Kursen und setzen Sie auf einen langfristigen Vermögenszuwachs. Unsere Champions-Aktien bieten die beste Voraussetzung dafür.