Rosenheim (boerse.de) - Das schlechte Abschneiden der
Facebook-Aktie und der anhaltende Kursrückgang verärgern die US-Anbieter von ETFs, die sich auf Social-Media-Unternehmen spezialisiert haben. Für erheblichen Verdruss sorgte auch, dass die Sperrfrist für manche Investoren mittlerweile abgelaufen ist und nun noch mehr Facebook-Aktien abgestoßen werden könnten.
In einigen der ETFs, die diesen Sektor abbilden, hat die Facebook-Aktie einen Anteil von über sechs Prozent wie beispielsweise beim Global X Social Media Index ETF, der nur in den USA gehandelt wird.
Einige Experten fühlten sich an die Zeiten der Dot.com-Blase erinnert, die um die Jahrtausendwende für einen Crash an den Börsen sorgte. Kritiker bemängeln, Technologiewerte würden beim Börsengang zu hoch bewertet. Nach dem Desaster mit Facebook und der enttäuschenden Kursentwicklung bei Groupon und dem Spieleentwickler Zynga ist das Interesse an Social-Media-Aktien deutlich abgeflaut.
Quelle: boerse.de