Swaps

Dienstag, 12.07.11 09:50
Bildquelle: fotolia.com

Rosenheim (boerse.de) - ETFs, die Swaps einsetzen, sind in die Kritik geraten, denn manche Experten befürchten, dass Swaps in einer schweren Krise ausfallen könnten. Doch was sind eigentlich Swaps?

 

Unter Swaps versteht man den vertraglich vereinbarten Austausch von Zahlungsströmen. Solche Geschäfte sind bei Banken Alltag. Häufig werden unterschiedliche Kreditkonditionen durch Vertrag ausgetauscht, wenn sich dabei Renditevorteile ergeben. Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein Unternehmen A hat einen Kredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Für das Unternehmen wäre es aber günstiger, nach fünf Jahren einen neuen Kredit aufzunehmen. Ein Unternehmen B wiederum verfügt über eine Verbindlichkeit, die nur 5 Jahre läuft, möchte aber sich langfristig niedrige Zinsen sichern und würde daher eine Laufzeit von 10 Jahren bevorzugen. In diesem Fall könnten die beiden Unternehmen vertraglich vereinbaren, die beiden Kredite zu tauschen. Nach diesem Prinzip funktionieren alle Swaps. In der Praxis werden nicht nur Zinsen getauscht (Interest Rate Swaps, Zinsswaps), sondern auch Währungen (Currency Swaps).

Quelle: boerse.de

Kontakt | Sitemap | Nutzungsbasierte Online Werbung | Werben auf boerse.de | Impressum | Disclaimer/Datenschutz