Rosenheim (boerse.de) - Die Verkäufe von verschiedenen Goldmünzen bei der staatlichen US-Münzprägeanstalt sind 2012 auf 753.000 Feinunzen gefallen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen beachtlichen Rückgang von fast 25%. Die Umsätze im staatlichen Münzhandel sind bereits zum dritten Mal rückläufig.
Im Gegenzug haben sich Investments in Gold-ETFs deutlich erhöht und stiegen um rund 44% in den vergangenen drei Jahren. Anleger bevorzugten die Goldindexprodukte, da sie eine jederzeitige Handelbarkeit an der Börse ermöglichen und nur geringe Kosten verursachen. Darüber hinaus entfällt die Notwendigkeit, das Gold zu Hause oder in einem Schließfach zu lagern. Motive für den Kauf waren vor allem die Angst vor einer rapide steigenden Inflation oder einer Krise des Weltfinanzsystems.
Quelle: boerse.de