ZÜRICH (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan blickt bereits auf die einmal im Jahr stattfindende reguläre Index-Überprüfung des
EuroStoxx 50 im September und hält die Aufnahme dreier deutscher Unternehmen für gut möglich. Dann könnten neben
Rheinmetall auch die
Deutsche Bank und der Energietechnikkonzern
Siemens Energy den Sprung in den Eurozonen-Leitindex schaffen.
Im Juni dürfte es seinen aktuellen Berechnungen zufolge mit Blick auf den Aktienkurs des Rüstungskonzerns
Rheinmetall noch nicht für eine Aufnahme in den Leitindex der Eurozone reichen, schrieb Analyst Pankaj Gupta in einer am Montag vorliegenden Studie. Dann gelten die wegen der außerordentlichen Überprüfung strengeren Kriterien für die Aufnahme neuer Kandidaten.
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Hier gratis anfordern ... Als potenzielle Abstiegskandidaten aus dem wichtigen Aktienindex sieht Gupta neben dem Luxusgüterhersteller
Kering und dem Spirituosenhersteller
Pernod Ricard auch den Wolfsburger Autobauer VW .
Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. wird mögliche Änderungen im
EuroStoxx 50 und im währungsgemischten
Stoxx Europe 50 zum Handelsschluss am Montag, 1. September, bekannt geben. In Kraft treten sie dann am Montag, 22. September.
Index-Änderungen sind vor allem für Fonds wichtig, die Indizes nachbilden. Diese müssen dann die Einzelwerte entsprechend umschichten, was kurzfristig auch Einfluss auf die Aktienkurse der betreffenden Unternehmen haben kann./ck/bek/he
Quelle: dpa-AFX