
Rheinmetall ist ein international aufgestellter
Automobilzulieferer und Rüstungskonzern. Anfang 2021 fand eine Neuausrichtung des Konzerns statt. Aus der früheren Rheinmetall mit zwei Unternehmensbereichen Automotive und Defence entstanden fünf Divisionen, die vom Konzernvorstand direkt geführt werden. Die Trennung in die bisherigen Unternehmensbereiche Automotive und Defence entfiel. Die fünf Divisionen sind Weapon & Ammunition, Electronic Solutions, Vehicle Systems, Sensors & Actuators und Materials & Trade.
Im Fahrzeugsektor verantwortet das Tochterunternehmen Kolbenschmidt Pierburg AG die Segmente Luftversorgung, Schadstoffreduzierung, Pumpen, Kolben und Motorblöcke. Das Ressort Defence fertigt derweil Verteidigungstechnologien an. Zu den Spezialgebieten gehören sowohl gepanzerte Fahrzeuge, Munition, Flugabwehr als auch Verteidigungselektronik.
Die Geschichte des Konzerns beginnt mit Gründung der "Rheinische Metallwaaren- und
Maschinenfabrik Aktiengesellschaft" 1889 durch Heinrich Ehrhardt. Neun Jahre später wurde das erste felddiensttaugliche Rohrrücklaufgeschütz präsentiert. Die Produktion von militärischen Gerätschaften wurde jedoch zweimal - nach dem Ersten sowie Zweiten Weltkrieg - unterbunden. In den 50er-Jahren begann dann wieder die Herstellung von wehrtechnischen Produkten, bei dem 1979 der erste Kampfpanzer Leopard 2 entstand.
Wenig später erwarb das Unternehmen den Vergaserhersteller Pierburg GmbH, um ab 1989 verstärkt im zivilen Industriebereich tätig zu werden. Durch die Mehrheitsübernahme des
Automobiltechnikzulieferers Kolbenschmidt AG und der gleichzeitigen Fusion mit Pierburg Ende der 90er-Jahre erweiterte Rheinmetall seine Kompetenzen im Kfz-Bereich.
Die Geschäfte von Rheinmetall werden vom Firmensitz in Düsseldorf aus geführt. Dabei steht eine Internationalisierung des Konzerns nach
Amerika sowie
Asien im Mittelpunkt.
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Boeing,
Raytheon Technologies,
Northrop Grumman,
Thales,
General Dynamics,
BAE-Systems,
Leonardo,
Textron und
Airbus.
Rheinmetall-Aktie: Lohnt sich der Einstieg?
In der Zehn-Jahres-Betrachtung haben Aktionäre mit der Rheinmetall-Aktie per saldo
2.297,1% gewonnen, was einer jährlichen Performance von im Mittel
39,4% entspricht.
Ein Investment in Höhe von 10.000 Euro wäre damit auf
277.257 Euro gestiegen. Parallel dazu ist das Anlagerisiko aufgrund der Verlust-Ratio* von
2,9 als hoch einzuordnen. Dementsprechend qualifiziert sich die Aktie von Rheinmetall nach den strengen Regeln im boerse.de-Aktienbrief nicht als
Champion.
Denn Champions-Aktien verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weniger und vergleichsweise geringeren Rücksetzern als 99,9% aller weltweit börsennotierten Aktien. Aus dem riesigen boerse.de-Pool von über 30.000 Aktien verdienen nur 100 das Qualitätsmerkmal „Champion“ (
hier erfahren Sie jetzt, um welche Aktien es sich dabei handelt …).
* Die Verlust-Ratio ist eine Kennzahl, in der die Häufigkeit eines Kursverlustes mit dem gewichteten Durchschnittsverlust multipliziert wird. Je höher die Verlust-Ratio, desto höher das Risiko der Aktie. Zusammen mit der geoPAK10 und der Gewinn-Konstanz bildet diese Kennzahl die Basis der Performance-Analyse. Warum die Performance-Analyse so erfolgreich ist, können Sie hier gerne nachlesen ...
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