das hat sich inzwischen herumgesprochen: Ohne die tollen Kursgewinne vieler Technologie-Aktien wäre die US-Börse in den letzten Monaten lange nicht so gut gelaufen. Vor allem die
boerse.de-Technologie-Champions Nvidia, Microsoft, Amazon, Alphabet und Apple haben dem
S&P-500-Index seit dem Tief im vergangenen Oktober zu rund 25 Prozent Anstieg verholfen – und den Wert unseres Fondsportfolios rasant nach oben befördert.
Hinter der anhaltenden Stärke der
Technologie-Aktien steht das Potenzial der
künstlichen Intelligenz (KI) oder besser gesagt die Chancen, die KI nach Einschätzung vieler Investoren den Unternehmen bietet. Die Erwartung ist durchaus berechtigt, denn die großen US-Unternehmen setzen immer stärker auf künstliche Intelligenz. Das verdeutlichen aktuelle Untersuchungen.
Nicht nur Technologie-Aktien hilft künstliche Intelligenz
Datenanalysten der britischen Wirtschaftszeitung „The Economist“ haben kürzlich Daten zu allen 500 Unternehmen im S&P 500 ausgewertet, darunter Patentanmeldungen, Stellenausschreibungen und Unternehmensberichte. „Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse an KI nicht nur bei Technologieunternehmen weit verbreitet ist und schnell zunimmt“, berichten die Analysten.
Die Zahlen sprechen in der Tat eine deutliche Sprache. In den Gewinnmitteilungen der Unternehmen wurde KI im letzten Quartal doppelt so häufig erwähnt wie im Vorquartal. Zwei Drittel der großen US-Unternehmen suchen derzeit nach Mitarbeitern mit KI-Kenntnissen.
Die Anzahl der KI-bezogenen Patente ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Etwa die Hälfte der Unternehmen hat zwischen 2020 und 2022 ein Patent im Zusammenhang mit dieser Technologie erhalten. Und wenn die großen US-Aktiengesellschaften heute ein junges Unternehmen kaufen, handelt es sich in 25 Prozent der Fälle um ein KI-Startup.
KI-Technologie wird (fast) überall eingesetzt
Vor allem Unternehmen, die mit großen Datenmengen arbeiten, bauen zunehmend auf KI. Die US-Großbank
JPMorgan Chase hat nach eigenen Angaben KI bereits in mehr als 300 verschiedenen internen Anwendungen eingesetzt. Die Bank
Morgan Stanley entwickelt einen KI-Assistenten, der ihren Vermögensverwaltern helfen soll, Antworten aus einer riesigen internen Datenbank zu finden. Der Öldienstleister SLB unterstützt seine Servicetechniker bei kniffligen Problemen mit einem neuen Chatbot.
Auch Pharmafirmen, Einzelhändler und die großen Autobauer nutzen KI. Der Pharmariese
Eli Lilly hat mehr als 100 laufende Projekte mit KI.
Gilead Sciences und
Moderna nutzen KI, um neue Medikamente zu entdecken. Unser
Champion Abbott Laboratories entwickelt KI-gestützte medizinische Geräte.
Starbucks will eine Milliarde Dollar investieren, um mithilfe von KI herauszufinden, wie man ein veganes Frühstückssandwich zubereitet, das perfekt zum Starbucks-Kaffee passt.
Die KI-Champions im boerse.de-Technologiefonds
Tesla kauft nach eigenen Angaben jetzt massenhaft KI-Chips und will sich „sehr darauf konzentrieren“, das KI-Know-how im Unternehmen zu erhöhen. Der
Sportartikel-Champion Nike meldete bereits 2021 ein Patent für ein KI-System an, das dreidimensionale Computermodelle von Sportschuhen erstellen kann. Der Konsumgüterriese
Procter & Gamble entwickelt ein KI-basiertes System, das anhand von Fotos den Haut- und Haarzustand der Nutzer analysiert und ihnen dann passende Produkte empfiehlt.
Die Liste ließe sich problemlos weiterführen, doch auch so wird klar: Künstliche Intelligenz dürfte in fast allen Branchen zu Produktivitätsschüben führen. Davon werden natürlich die Unternehmen profitieren, die die Technologie einsetzen, aber die ersten Gewinner sind die Technologie-Anbieter. Die aussichtsreichsten dieser KI-Champions sind schon jetzt stark im
boerse.de-Technologiefonds vertreten. Außerdem besteht das Fondsportfolio zu 40% aus 400 weiteren
Tech-Aktien, die vielleicht morgen an die Weltspitze vorrücken – und spätestens dann im
boerse.de-Technologiefonds deutlich höher gewichtet werden.
Mit den besten Empfehlungen
Peter Steidler
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH
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