Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) ist der Zusammenschluss der wichtigsten Bankenverbände in Deutschland, die die Interessen der Kreditinstitute auf nationaler und internationaler Ebene bündeln. Dazu zählen u.a. der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), die Sparkassen-Finanzgruppe sowie weitere Verbände privater, öffentlicher und genossenschaftlicher Banken.
Ziel der Deutschen Kreditwirtschaft ist es, die Position der Banken gegenüber Gesetzgebern, Aufsichtsbehörden und in der Öffentlichkeit zu stärken. Gleichzeitig setzt sie Standards für Bankprodukte, Zahlungsverkehr, IT-Sicherheit und regulatorische Anforderungen und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Instituten. Die DK agiert als Sprachrohr der Branche und vertritt die kollektiven Interessen der Banken bei Gesetzgebung, Finanzmarktregulierung und internationalen Verhandlungen.
Die Deutsche Kreditwirtschaft spielt eine zentrale Rolle für den deutschen Finanzmarkt. Für Banken bietet sie:
Für Kunden bedeutet die Arbeit der DK indirekt mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz bei Bankprodukten und -dienstleistungen. Einheitliche Standards im Zahlungsverkehr führen z.B. zu schnelleren und zuverlässigeren Transaktionen, während koordinierte Sicherheitsmaßnahmen das Risiko von Betrug und Datenmissbrauch verringern.
Die Deutsche Kreditwirtschaft ist das zentrale Koordinations- und Interessenbündnis der deutschen Bankenlandschaft. Sie fördert Standardisierung, Sicherheit und Effizienz im Finanzwesen und vertritt die Interessen der Banken auf nationaler und internationaler Ebene. Für Banken und Kunden trägt die DK zur Stabilität, Transparenz und Professionalität des deutschen Bankensystems bei. Sie ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Finanzinfrastruktur und gewährleistet ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Kreditinstituten, Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden.